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Ressort: Behindertensport | Datum: 9.1.12 12:07 | Rinn, Tirol | fb

IPCAS-Slalom im Rahmen von "RollRinn"

Eine Premiere gab es am vergangenen Wochenende in Rinn: Zum ersten mal veranstaltete der Verein RollRinn zusätzlich zum alljährlichen Parallel-Riesentorlauf, bei dem behinderte Sportler gelichzeitig mit Nicht-Behindertensportler um den Sieg antreten, auch einen IPCAS-Slalom.

Der Tiroler Roman Rabl gewann den IPCAS-Slalom. (Fotos: Manuel Hujara)

Bei diesem konnte sich Roman Rabl knapp vor Andreas Kapfinger den Sieg bei den sitzenden Herren holen und Markus Salcher landete hinter seinem Dauerrivalen Alexandr Alyabyev aus Russland auf dem zweiten Platz bei den stehenden Herren. "Punkte fahren" gab Michael Knaus, ÖSV/ÖBSV-Referent für Behindertenskilauf, als Motto für die 14- bis 19-Jährigen Fahrer aus.

Dieses IPCAS-Rennen wurde erst möglich, weil sich die Veranstalter von RollRinn entschlossen haben, die Piste um 50 Meter zu verlängern, um den vom Reglement geforderten Höhenunterschied zu gewährleisten. "Das russische Team ist mit dem gesamten Kader von 16 Leuten vor Ort, um Punkte zu sammeln. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Aufstieg in Europacup- und Weltcuprennen", freut sich Knaus.

Bereits am Dienstag kommender Woche stationiert der Tross der Behindertensportler im italienischen Sestriere. Dort finden bis Freitag gleich vier Europacuprennen (2 x SL; 2 x GS) statt.

Ergebnisse und weitere Infos auf www.rollrinn.at

Das Podest bei den sitzenden Herren: (v.l.) Andreas Kapfinger (AUT), Roman Rabl (AUT) und Ralf Brunner (GER)

Markus Salcher (li.) belegte bei den "Stehern" Rang zwei.

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