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Pfad: oesv.at/aktuelles/behindertensport/20120112_knappeentscheidungeninsestriere.htmlRessort: Behindertensport | Datum: 11.1.12 10:07 | Sestriere (ITA) | fbKnappe Entscheidungen in SestriereTrotz eines schweren Fehlers im zweiten Durchgang belegte der Tiroler Roman Rabl beim Europacup-Riesentorlauf in Sestriere mit 47 Hundertstelsekunden Rückstand Rang drei bei den sitzenden Herren.
Die Salzburgerin Danja Haslacher belegte Platz zwei im Riesentorlauf. (Fotos: Manuel Hujara)
"Ich bin einfach auf Angriff gefahren und war dann voll dabei. Leider hatte ich im zweiten Lauf diesen Fehler, ansonsten wäre ich wohl ganz oben gewesen sein. Aber ich bekomme ja bereits morgen wieder die Chance auf den Sieg", so Roman Rabl nach dem Rennen.
Das Podest bei den sitzenden Herren: (v.l.) Georg Kreiter (GER), Franz Hanfstingl (GER) und Roman Rabl (AUT)
Auch Danja Haslacher scheint wieder voll da zu sein. Noch bei einem der letzten Trainingskurse hatte sich die Salzburgerin eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen und heute ist sie mit Platz zwei bei den stehenden Damen mehr als zufrieden: "Ich konnte es nach dem ersten Durchgang fast nicht glauben, aber offensichtlich bin ich nicht schlecht unterwegs gewesen. I finde es einfach voll geil dass ich mit den jungen Damen wieder mithalten kann und freue mich bereits auf morgen."
Der Tiroler Christoph Prettner zeigte eine ganz starke Vorstellung.
Am Ende war auch das Trainerteam hoch erfreut über den heutigen Riesentorlauf: "Es waren wirklich spannende Rennen, wo alles möglich war. Auch unser sehbehinderter Christoph Prettner war sensationell unterwegs, wurde jedoch im zweiten Durchgang von einem Italiener mit knapp zwei Zehntel vom Podest verdrängt. Trotzdem hat Christoph seine bisher meisten Punkte einggefahren. Auch Markus zeigt sehr stark auf, da wir ja hier auf dem unteren Hang der Olympischen Spiele von 2006 fahren, und dieser sehr anspruchsvoll ist. Selbiges galt heute auch für Roman Rabl, der bis auf den Fehler sensationell unterwegs war. Es zeigt sich jedenfalls die Tendenz, dass umso schwerer das Gelände wird auch unsere Sportler immer stärker werden", so Trainer Manuel Hujara.
Trainerin Daniela Mandler mit Maximilian Wilfling bei der Hangbesichtigung.
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