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Ressort: Behindertensport | Datum: 2.2.12 9:07 | La Molina (ESP) | fb

Erster Weltcup-Podestplatz für Roman Rabl

Monoskiläufer Roman Rabl stand beim Weltcup-Slalom in La Molina (ESP) erstmals auf dem Podest. Nach der zweitbesten Laufzeit inm ersten Durchgang schaffte es der 20-jährige Tiroler bei den sitzenden Herren am Ende als Dritter auf das Podest.

Roman Rabl auf dem Weg zu seinem ersten Podestplatz. (Fotos: Michael Knaus)

"Is des cool. I kann’s fast no nit glauben. I war so nervös vor dem zweiten Lauf, man fühlt sich so alleine wenn man fast als letzter startet. Nachdem ich den Steilhang geschafft hatte, wollte ich nur noch durchkommen. Dabei genügte mir die vierte Laufzeit für das Podest. Vielen Dank an alle, die mich so toll unterstützen", so Roman Rabl nach der Siegerehrung.

zu den Ergebnissen

Der japanische Slalomspezialist Suzuki Takeschi holte sich den Sieg.

Der aus Söll in Tirol stammende Rabl hatte vor gut fünf Jahren sein Schicksal, welches ihn nach einem Skiunfall an den Rollstuhl band, angenommen und seitdem an einer Karriere als Sportler gearbeitet. Den Sprung in den Europacup schaffte er in der Saison 2009/2010, bevor er in der letzten Saison in den B-Kader aufgenommen wurde. Zusätzlich ist er seit dieser Saison auch Mitglied des Sportkader Finanz, um sich ganz dem Sport widmen zu können. Auch im konditionellen Bereich wird Rabl äußerst erfolgreich vom Olympiastützpunkt Innsbruck betreut. Sein Weltcupdebüt feierte der Söller erst diesen Winter und schaffte nun bei seinem ersten fünften Anterten im Weltcup das Podest.

"Roman hat sehr viel Potenzial und ist erst am Anfang einer langen und hoffentlich erfolgreichen Karriere. Sein enormer Ehrgeiz und die Freude am Skisport geben ihm das nötige Rüstzeug, um in allen Disziplinen stark zu sein. Er ist erst am Anfang seiner Laufbahn und vor allem in der Routine und dem Materialsektor gibt es noch sehr viele Reserven, an denen wir erst anfangen zu arbeiten", streut ihm das Trainerteam unisono Rosen.

Die Salzburgerin Danja Haslacher auf dem Weg zu Platz drei.

Auch Danja Haslacher schaffte es bei den stehenden Damen auf das Podest. Mit Rang drei schaffte Sie ihr erstes Weltcuppodium seit ihrem Trainingsunfall (Bruch des Unterschenkels 2010). "Ich fühle mich einfach immer wohler und kann mich von Rennen zu Rennen steigern. Natürlich profitierte ich auch vom Ausfall der Führenden Andrea Rothfuss, allerdings war es für mich als Oberschenkelamputierte auch nicht leicht zurechtzukommen", so eine strahlende Danja Haslacher .

Podest sitzende Herren - v.l.: Walker Tyler (USA) / Suzuki Takeschi (JAP) / Rabl Roman (AUT)

Morgen findet in La Molina abschließend noch ein Riesentorlauf statt, bei dem Markus Salcher (stehende Herren) sicher die besten Chancen auf eine Top-Platzierung hat, bevor es weiter ins französische Tignes geht.

Podest stehende Damen - v.l: Smarzova Petra (SVK) / Bochet Marie (FRA) / Haslacher Danja (AUT)

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