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Ressort:
Nordische Kombination | Datum: 6.3.10 18:01 |
Lahti, Finnland | we
Felix Gottwald starker Zweiter
Oldies but Goldies: Felix Gottwald muss sich in Lahti nur Hannu Manninen (FIN) geschlagen geben. Mit Mario Stecher (4.) und Bernhard Gruber (9.) schaffen zwei weitere Österreich ein Top-Ten-Ergebnis.

Wieder Laufbestzeit: Felix Gottwald befindet sich zum Saisonfinale in großartiger Form. (Foto: Wagner)
Zu starke und wechselnde Windverhältnisse verhinderten am Samstag den Wertungsdurchgang im Kombi-Springen. Somit wurde der provisorische Sprung vom Donnerstag herangezogen, nach dem die Österreicher Bernhard Gruber und Willi Denifl in Führung lagen.
Die Lorbeeren ernteten nach dem Langlaufrennen aber Routiniers: Hannu Manninen (FIN), der seine Karriere fortsetzt, siegte vor Felix Gottwald, der erneut Laufbestzeit erzielte, und Weltcupsieger Jason Lamy Chappuis (FRA).
„Obwohl ich auch beim provisorischen Sprung mit Platz 29 nicht geglänzt habe, wusste ich, dass einiges möglich ist“, so Gottwald. „Moan startete zwar kurz vor mir, aber auch er konnte mir nicht folgen. Am Ende der Saison merke ich schon, dass meine Basis sehr stark ist und so kommen diese guten Rennen zustande. Jetzt freue ich mich auf das Finale in Oslo. Dort werde ich dann entscheiden, wie meine Zukunft aussieht.“
Mario Stecher, der sich vom 6. auf den 4. Platz verbessert hatte: „Ich hatte wieder eine sehr gute Ausgangsposition, allerdings ging es mir heute nicht so leicht von der Hand. Am Ende des Rennens dachte ich, ich könnte auf Lamy Chappuis noch aufschließen, aber er ist nicht umsonst Gesamtweltcupsieger. Zumindest gewann ich den Zielsprint gegen Magnus Moan. Das Ergebnis an sich ist für mich absolut in Ordnung.“
Bernhard Gruber: „Ich bin zufrieden, auch wenn es heute schwerer war als gestern. Der Sieg im provisorischen Sprung hat sich doch noch ausgezahlt. Mit zwei Top Ten Platzierungen gehe ich gestärkt nach Oslo, wo ich ja auch schon einmal gewonnen habe.“
David Kreiner behielt Platz 13 nach dem Springen, ärgerte sich aber über seine mangelhafte Angriffslust am Ende des Rennens. Willi Denifl fiel vom zweiten auf den 24. Platz zurück, Tomaz Druml wurde 26., Christoph Bieler 27. Lukas Klapfer verpasste als 34. erneut die Punkteränge.
Sprungtrainer Falko Krismayr freut sich jedenfalls aufs Weltcupfinale in Oslo am kommenden Woche: "Mit den zuletzt gezeigten Sprungleistungen sind gute Platzierungen drin, die uns in der Nationenwertung einen komfortablen Vorsprung verschafft haben.“
Am Sonntag kehrt das Team nun heim nach Österreich, am Donnerstag reist es zum Weltcupfinale nach Oslo.
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