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Ressort: Ski Alpin | Datum: 21.1.12 13:33 | Kitzbühel, Tirol | fb

Didier Cuche verhindert ÖSV-Dreifachsieg

Didier Cuche hat die Abfahrt in Kitzbühel gewonnen. Der Schweizer triumphierte auf der verkürzten Strecke vor den Österreichern Romed Baumann, Klaus Kröll und Joachim Puchner. Für Cuche war es bereits der fünfte Sieg auf der Streif.

Stunde des größten Erfolgs: Für den Hochfilzener Romed Baumann war Platz zwei in der heutigen Abfahrt sogar mehr wert als sein Weltcupsieg in der Superkombi. (Foto: Erich Spiess)

Mit Max Franz (13.) und Mario Scheiber (15.) landeten zwei weitere Österreicher beim Abfahrtsklassiker auf der Streif in den Top-15.

„Bei dieser kurzen Laufzeit darf man sich keinen Fehler erlauben und muss voll attackieren. Das ist mir aufgegangen. Das ist ein sensationelles Resultat, mein bisher größter sportlicher Erfolg. Der zweite Platz hier ist mir mehr wert als mein Sieg in der Superkombination. Ich bin super happy", war der zweitplatzierte Romed Baumann überglücklich.

Nicht ganz zufrieden zeigte sich Klaus Kröll: „Vor dem Oberhaus habe ich die Spur verloren. Die Brille war zu, ich habe nichts mehr gesehen. Dann war ich mit dem Außenski im Schnee draußen, da hat es mächtig gebremst. Unten habe ich Gas gegeben. Schade, diese drei Zehntel wären locker drinnen gewesen", so der Steirer, der im Abfahrtsweltcup jetzt 35 Punkte hinter dem Führenden Beat Feuz auf Rang drei liegt.

Rang vier ging heute an den Salzburger Joachim Puchner: „Es war schon ein Schnee drinnen, aber der war relativ leicht. Man musste genau die Spuren treffen, das ist mir nicht so schlecht gelungen. Ich habe meine Nummer gut ausgenützt. Vierter ist natürlich undankbar, aber in Kitzbühel kann ich mich trotzdem darüber freuen."

Ergebnis Abfahrt Kitzbühel | 21.01.2011
Stand Abfahrtsweltcup

"Kaiser von Kitzbühel": Mit Sieg Nr. 5 auf der Streif löste Didier Cuche Abfahrtslegende Franz Klammer als Rekordsieger ab. (Foto: GEPA)

Klaus Kröll trauerte nach dem Rennen einen möglich Sieg nach, später freuete sich der Steirer aber über seinen Platz auf dem Podium. (Foto: Erich Spiess)

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