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Ressort: Datum: 12.1.12 12:30 | Innsbruck, Tirol | khw

Längere Zwangspause für Andreas Matt

Andy Matt hat vor dem gestrigen Weltcuprennen in Alpe d'Huez (FRA), als er auf dem Weg zum Start verkantete und schwer zu Sturz kam, einen Bändereinriss am rechten Knöchel sowie eine Knochenmarksprellung mit einem kleinen Haarriss im Sprungbein erlitten.

Bitter: Andreas Matt fällt nach seiner in Alpe
d'Huez erlittenen Verletzung für längere Zeit
aus. (Foto: GEPA)

Zudem hat sich der 29-jährige Tiroler eine Prellung und einen Schleimbeutelerguss in der linken Schulter zugezogen. Das ergab die heutige Untersuchung bei Dr. Karl Golser in Innsbruck. Der Knöchel wurde mit einem Gipsersatz ruhiggestellt. In zwei Wochen wird eine weitere MRT-Untersuchung vorgenommen, um den Haarriss erneut zu kontrollieren.

Matt fällt damit für die Weltcuprennen am kommenden Sonntag in Les Contamines (FRA) und Anfang Februar in Blue Mountain (CAN) ebenso aus wie für die X-Games, die Ende Jänner in Aspen (USA) auf dem Programm gestanden wären.

"Das ist meine erste gröbere Verletzung. Ich bin froh, dass die ganze Sache nicht noch schlimmer ausgegangen ist. Wäre der Knochen komplett gebrochen, hätte ich wohl mehrere Monate pausieren müssen. So besteht bei optimalem Heilungsverlauf die Chance, dass ich Ende Februar bei den Rennen in Deutschland wieder in den Weltcup einsteigen kann", so Andy Matt.

Während der Weltcupsieger des Vorjahres für einige Wochen ausfällt, hat sich Patrick Koller von seiner in der Vorwoche in St. Johann in Tirol/Oberndorf erlittenen Gehirnerschütterung soweit erholt, dass er in Les Contamines wieder an den Start gehen kann.


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