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Ski Austria
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Ressort: Skispringen | Datum: 6.2.10 20:05 | Willingen, Deutschland | kf

Schlierenzauers 32. Streich!

Die ÖSV-Adler geben auch beim letzten Weltcupspringen vor den Olympischen Spielen den Ton an. Gregor Schlierenzauer feiert seinen 32. Weltcuperfolg vor Anders Jacobsen (NOR) und Michael Neumayer (GER). Mit Thomas Morgenstern (4.), Juniorenweltmeister Michael Hayböck (6.), David Zauner (8.) und Andreas Kofler (9.) fliegen vier weitere Österreicher in die Top Ten.

Gregor Schlierenzauer: In Willingen zum 32. Mal eine Klasse für sich. (Foto: GEPA)

Gregor Schlierenzauer: „Ich habe, bevor ich in die Bindung steigen wollte, noch Schnee von meinem Schuh abklopfen wollen. Dabei hat sich leider etwas verbogen, sodass der Zapfen vom Bindungsband nicht mehr in den Schuh gegangen ist. Mit dem Notfall-Werkzeugkoffer und mit Hilfe des Starters haben wir das zum Glück wieder hinbekommen. Natürlich war das Ganze der Konzentration nicht gerade förderlich, aber ich habe im Endeffekt noch einen passablen Sprung hinuntergebracht. Im Training ist es mir hier nicht so richtig von der Hand gegangen, ich habe aber auch noch viel ausprobiert. Ziel war, im Wettkampf gute Sprünge zu zeigen. Ein Sieg ist natürlich die beste Motivation, um tolle Leistungen zu bringen. Morgen werde ich noch einen Tag relaxen und dann geht es am Montag um sechs in der Früh mit Bright Eyes in den Flieger nach Vancouver.“

Thomas Morgenstern: "Ich wollte vor den Spielen unbedingt noch einen Wettkampf machen. Alle meine Sprünge waren auf einem sehr hohen Niveau, nur im Finale ist es ein bisserl zach hergegangen. Ich nehme aber ein positives Feedback mit. In einer Woche geht es dann richtig los und ich bin jetzt schon heiß auf Vancouver. Wenn ich nur an die Olympischen Spiele denke, bekomme ich schon eine Gänsehaut. In Turin durfte ich bewegende Momente erleben, die mein Leben sicher geprägt haben. Diesmal kann ich alles vielleicht noch ein wenig anders erleben, aber es wird sicher etwas Schönes werden. Am Montag trainiere ich noch einmal Kraft und am Dienstag geht’s ab nach Vancouver.“

Michael Hayböck: „Ich hatte heute zwei super Sprünge, wobei ich nicht gedacht habe, dass es im Wettkampf so gut laufen würde. Im Training hatte ich ja noch so meine Probleme und jetzt stehe ich mit einem traumhaften Weltcupergebnis da. Ich habe versucht, mir das Gefühl von der Junioren WM zurück zu holen. Das hat viel Vertrauen gegeben und dann ging alles gleich um einiges leichter. Morgen werden wir mit einem ganz jungen Team gegen Norwegens Olympiatruppe antreten. Die Chancen auf den Sieg in der Teamtour sind da, ich mache mir aber keinen Druck. Wenn du dich nicht mehr auf deine Sprünge konzentrieren kannst, funktioniert es sowieso nicht mehr.“

Schlierenzauer, Morgenstern und Kofler wurden nach dem Springen von Paderborn mit einem Red Bull Jet nach Österreich gebracht.

Das Teamspringen in Willingen bestreiten Michael Hayböck, Stefan Thurnbichler, Florian Schabereiter und David Zauner. Betreut werden sie von Alexander Stöckl.

Die Olympiamannschaft tritt die Reise über den Atlantik in zwei Gruppen an: Schlierenzauer, Kofler und Koch starten am Montag nach Kanada. Morgenstern, Loitzl und Cheftrainer Pointner folgen am Dienstag.

zum Ergebnis




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