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Ressort:
Skispringen | Datum: 29.7.10 9:45 |
Innsbruck, Tirol | fb
Neue Innovationen im Damenskispringen
"Innovation als VorSPRUNG" lautet das Motto eines neuen WoGoS-Langzeitprojektes, welches das Damenskispringen in Österreich sowie auch international noch weiter etablieren soll.

Große Zukunftshoffnungen (v.l.): Chiara Hölzl, Anna Rieser, Lisa Wiegele, Michaela Kranzl, Sonja Schoitsch, Julia Huber, Ines Sachsenhofer, Elisabeth Raudaschl, Verena Pock, Alexandra Schmalnauer, Clara Gritsch
WoGoS (die Genderplattform WoMen Go Sport) versteht sich als Plattform zur Förderung von Chancengleichheit und Gender Mainstreaming im österreichischen Sport. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Sportministerium, welches WoGoS finanziell fördert.
Seit mehreren Jahren ist es das Ziel die Sportart Damenskispringen weiterzuentwickeln, das Interesse bei jungen Mädchen für diese Sportart zu wecken, die sportliche Leistungsfähigkeit der Athletinnen zu fördern, den Aufbau einer leistungsstarken Damenskisprungmannschaft zu ermöglichen, die gemessen an internationalen Leistungsstandards zu den besten der Welt zählt, sowie die Zusammengehörigkeit und vor allem die Zusammenarbeit zu verstärken.
Durch WoGoS soll die Sportart Skispringen für Mädchen gleichermaßen attraktiv und zugänglich werden wie für Burschen.
Die zukünftige Entwicklung im Damenskispringen wurde beim FIS-Kongress in Antalya (TUR) entscheidend beeinflusst. Im Juni 2010 wurde beschlossen, dass Damenskispringen ab der Saison 2011/12 eine FIS-Weltcupserie bekommt und diese Wettkämpfe an die Herren gekoppelt werden, um die Aufmerksamkeit für die "fliegenden" Damen zu steigern.
Zudem wird bei der Juniorenweltmeisterschaft in der kommenden Saison in Otepää (EST) das erste Mal ein Damenskisprung-Teambewerb ausgetragen. Diese Neuerungen nahm Mag. Gerald Daringer, Koordinator für Damenskispringen im ÖSV, zum Anlass und entwickelte eine zusätzliche Nachwuchsförderungsschiene, die sich WoGoS-Nachwuchskader nennt.
Ziel ist es zusätzlich zur hervorragenden Arbeit in den Vereinen und Landesskiverbänden, die Nachwuchsathletinnen gezielt auf ihre zukünftigen internationalen Wettkämpfe vorzubereiten. Die insgesamt 10 besten Skispringerinnen aus den Jahrgängen 1993 bis 1998 wurden für diesen Nachwuchskader nominiert.
Diese Damen aus insgesamt sechs verschiedenen Bundesländern werden durch Sommer-Trainingskursen auf den FIS-Continental-Cup der Damen in Bischofsgrün und das FIS-Springen in Pöhla (beides GER) vorbereitet. Die momentan einzigen internationalen Wettkämpfe für Damen sind die FIS-Continentalcups. Diese werden zumeist ausschließlich auf Normalschanzen (K90 oder HS 100) ausgetragen und nur sehr erfahrene Athletinnen können sinnvoll an diesen Bewerben teilnehmen.
Deshalb hat der ÖSV in Kooperation mit dem DSV eine internationale Damen-Skisprung-Nachwuchsserie, den "Ladies Cup Skijumping", ins Leben gerufen, um einen Übergang zwischen nationalen Wettkämpfen und der bestehenden FIS-COC-Ladies-Serie herzustellen.
Es ist eine internationale Wettkampfplattform für Damenskispringen kreiert worden, die Nachwuchsathletinnen ab dem Alter von 12 Jahren (vgl. Saison 2010/2011: Jahrgang 1998 und älter) die Möglichkeit zum internationalen Vergleich auf altersgerechten Schanzen (mittlere Schanzen W 50 bis W 80) geben soll.
Der „Ladies Cup Skijumping" wird als Serie mit insgesamt sechs Doppelveranstaltungen (je 2 Einzelbewerbe) in Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien inklusive einer Gesamtwertungssiegerehrung ausgetragen.
Termine Ladies Cup Skijumping
10.-12.09.2010, Mürzzuschlag (AUT)
24.-26.09.2010, Berchtesgaden (GER)
10.-12.12.2010, Rastbüchl (GER)
28.-29.12.2010, Gallio (ITA)
07.-09.01.2011, Ziri (SLO)
18.-20.02.201, Isny (GER)

v.l.: Julia Huber, Anna Rieser, Sonja Schoitsch, Alexandra Schmalnauer, Gerald Daringer (ÖSV-Koordinator Damenskispringen), Lisa Wiegele, Chiara Hölzl, Ines Sachsenhofer, Elisabeth Raudaschl, Michaela Kranzl, Clara Gritsch, Verena Pock, Martin Höllwarth (WoGoS Nachwuchskader-Trainer)
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