Start|Downloads|Sitemap|Links|Kontakt|Suche
Ski Austria
Pfad: oesv.at/aktuelles/snowboard/20100306_dreifachsieginmoskau.html
Ressort: Snowboard | Datum: 6.3.10 21:15 | Moskau, Russland | dk

Doris Günther führt ÖSV-Dreifachsieg an

Dreifach-Sieg der ÖSV-Damen beim Weltcup-Parallelslalom auf der Moskauer Rampe: Doris Günther gewinnt großes Finale gegen Heidi Neururer, Dritte wird Julia Dujmovits. Claudia Riegler und Ina Meschik unter den besten Acht. Im Herrenbewerb belegt der Olympiazweite Benjamin Karl Rang zwei. Manuel Veith kommt unter die besten Acht, Toni Unterkofler in die Top 16

Die glorreichen Vier von Moskau: Heidi Neururer, Doris Günther, Julia Dujmovits und Benjamin Karl. (Foto: Bernd Krug)

"Eine geile Show!" Doris Günthers Begeisterung über das Flutlicht-Spektakel in Moskau kannte kaum Grenzen. "Der Riesenplatz war gerammelt voll, die Stimmung ein Wahnsinn", so die Pinzgauerin, die meinte, "von Anfang an einen guten Tag" erwischt zu haben. Schließlich hatte sie schon in der Qualifikation die Nase vorn. "Ich hab mich sehr wohl gefühlt."

Der Unterschied zum aus ihrer Sicht verpatzten Olympiarennen in Vancouver, wo sie obendrein ein grippaler Infekt geplagt hatte, sei vor allem im Kopf gelegen, so Doris Günther. "Ich hab's jetzt wieder draufgehabt." Auch die Piste sei ihr entgegengekommen, sie sei "ideal zu fahren" gewesen. "Die Wannen waren recht angenehm, der Untergrund war hart. Es war jedenfalls viel besser als befürchtet."

Den Slalom betrachtet Doris Günther obendrein als ihre Domäne, sie überlege schon, scherzte sie, eine Fan-Gruppe Pro Slalom im Internet zu gründen, zumal die Disziplin eben auch dem Publikum fesselnde Action biete. Wie im Finale gegen Heidi Neururer: Nach dem ersten Lauf lag Günther mit 28 Hundertstelsekunden vorn, ehe sich ein kleines Drama entwickelte.

Die Startmaschine war falsch eingestellt, was Günther bemerkte und den Startrichter darauf aufmerksam machte. Neururer allerdings fuhr los, solo ins Ziel und wähnte sich als Siegerin, ehe sie noch einmal an den Start musste. In ihrem insgesamt elften Run zog sie schließlich mit 12 Hundertstel den kürzeren.

Ihre Ehrenrunde wollte Neururer freilich nicht als Ausrede gelten lassen: "Es war ein bissl blöd", so die Tirolerin, "aber ich konnte mich noch einmal voll konzentrieren. Und es ist cool, wieder aufs Stockerl gefahren zu sein. Das tut immer gut." Nach den verpassten Winterspielen wolle sie dieses Gefühl auch noch in den verbleibenden zwei Saisonrennen in Valmalenco und beim Finale in La Molina auskosten.

Ein besonderes Erlebnis wurde in Moskau Julia Dujmovits zuteil: "Ich bin, bis aufs Semifinale gegen Heidi, nur gegen Russinnen gefahren." Gänsehaut-Atmosphäre garantiert - zumal für sie der Winter bislang alles andere als zufrieden stellend verlaufen sei. "Jetzt hab ich das Gefühl, dass es wieder passt. Ich bin echt froh!"

Benjamin Karl: "Langsam hab ich die zweiten Plätze satt..."

"Ich hab schon glücklichere zweite Plätze gehabt", resümierte Benjamin Karl seinen Moskauer Auftritt und spielte auf seine Silbermedaille in Vancouver an. "Heute zipft's mich ein bisserl an." Schließlich sei er bis zum zehnten und letzten Heat überragend gefahren, erneut unterlief ihm in der Entscheidung gegen den Italiener Aaron March knapp vor dem Ziel ein Fehler, als er auf der Backside hängenblieb.

Als Trost nach dem dritten zweiten Platz in Serie, seinem achten Podestplatz im neunten Rennen bleibt Karl freilich die Weltcupführung, die er sogar ausbaute, da sein Freund und Teamkollege Andi Prommegger in Moskau in Runde eins gescheitert war.

Ergebnis Damen
Ergebnis Herren




Zurück | Vor | Seitenanfang | Drucken

Newsletter

e-Mail:
Anrede:
Titel:
Vorname:
Nachname:

Newsletter abmelden

   

© ÖSV - Österreichischer Skiverband www.oesv.atSitemap|Impressum|Newsletter|Kontakt|Links