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LEISTUNGSSPORT |
Pfad: oesv.at/leistungssport/grasski/disziplinenbeschreibung.htmlGrasskiGrasski ist eine noch relativ junge Sportart. Die Bewegungen und Schwünge sind vergleichbar mit jenen des alpinen Skifahrens, der wesentliche Unterschied ist jedoch das Rollen auf Gras im Gegensatz zum Gleiten auf Schnee.
Das dafür erforderliche Sportgerät wurde um 1960 von Josef Kaiser (D) erfunden, hauptsächlich aus dem Grund den alpinen Skisport auch im Sommer ausüben zu können. Als Sommertraining für Alpin-Skifahrer konnte sich Grasski jedoch nie richtig durchsetzen und so begannen sich die Sportler zu spezialisieren. 1978 erhielten die Grasskifahrer ein eigenes Referat im Österreichischen Skiverband. Ausgehend von Deutschland wurde Grasski Anfang der 80er Jahre auch in Japan, China und Australien zunehmend populärer. Gleichzeitig begann sich in Europa eine Entwicklung anzubahnen, mit der niemand gerechnet hat. Der Grasskilauf fand seine Anhänger zuerst in Ungarn, dann in der ehemaligen CSSR und Polen. Aufgrund dieser Entwicklung wurde der Grasskilauf 1985 in die FIS integriert.
Disziplinen:Gemäß dem internationalen Grasskiverband bestehen Wettkämpfe aus den drei Hauptdisziplinen Spezialslalom, Riesenslalom und Super-G. Bei nationalen und internationalen Meisterschaften werden diese drei Disziplinen durch die Kombination ergänzt, in der die Gesamtzeit aus Spezialslalom und Super-G gezählt werden. Seit 1999 ist die wichtigste Veranstaltung für alle Grasskifahrer der Weltcup, bei dem man während der gesamten Saison Punkte sammeln kann. Jene FahrerInnen bzw. Nationalteams mit den meisten Punkten werden dann als Weltcupgesamtsieger geehrt. Saisonhöhepunkt in ungeraden Jahren ist die Weltmeisterschaft. Ausnahme ist hierbei die Junioren-WM, welche jedes Jahr stattfindet.
Technische Details:
Die maximale Höhe eines Grasskis beträgt 12 cm, die Länge variiert zwischen 60 cm und 100 cm, wobei der Trend zu immer längeren Skiern geht. Der Grasski besteht aus zwei Rollen, die über eine Achse miteinander verbunden sind. Über diese Rollen läuft der sogenannte Belag, ein Gurt mit Gleitelementen. Gemäß FIS-Reglement sind ein Sicherheitshelm und ein Rückenprotektor in jeder Disziplin Pflicht. |
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