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Skicross

Skicross war in Österreich bis vor einigen Jahren noch eine völlig unbekannte Sportart, boomte aber bereits unter dem Namen Skier-Cross in Amerika. Die Firma Salomon etablierte Skier-Cross mit der „Saab Crossmax Series" in Europa.

Auch der Österreichische Skiverband hat sich zu dieser Sportart bekannt und es kam zu einer Kooperation mit Salomon. Daraufhin wurde die österreichische „Crossmax-Serie“ in den ÖSV-Kalender aufgenommen. Über den Österreichischen Skiverband nehmen seitdem auch österreichische AthletInnen am Weltcup teil.

In einem KO-System mit sog. Heats treten jeweils vier Sportler auf einem Kurs gleichzeitig gegeneinander an. Die Qualifikation für das KO-System wird durch eine Qualifikation oder Time Trial ermittelt. Der Kurs enthält Steilkurven, Sprünge, Wellen und weitere Elemente. Dabei wird den Racern nicht nur Power abverlangt; es geht auch um Geschicklichkeit, Cleverness, Speed, Technik und Taktik! Kampflinie statt Ideallinie, Ausbremsen statt Anbremsen. Die beiden Erstplatzierten steigen in die nächste Runde auf. In einem kleinen (5 - 8) und einem großen Finale (1-4) werden die Plätze ermittelt. Alle vorher ausgeschiedenen werden entsprechend den Qualifikationszeiten gewertet. Bei Torfehlern kommt es zu Disqualifikation. Gefährliches und rücksichtsloses "Tackling" wird ebenfalls mit Disqualifikation bestraft. Halten, stoßen oder gar schlagen ist nicht erlaubt.

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