Telemark
Telemark-Skifahren ist eine Allround-Multiski-Disziplin mit Telemarkschwüngen, Skatingteilen und Sprüngen. Die Kurven werden im Telemarkstil vorgeführt, benannt nach einer Region in Norwegen, wo der Skipionier Sondre Nordheim den Schwung vor mehr als 100 Jahren erfand.
Seit 1987 gibt es Telemark-Weltmeisterschaften, die ab 1995 mit der Einführung eines jährlichen FIS-Weltcups nunmehr alle zwei Jahre abgehalten werden. 1989 fand in St.Anton/Arlberg erstmals eine Telemark-WM in Österreich statt und 2004 gastierte der Telemark-Weltcup in Fiss/Tirol. Ein Jahr später wurden ebenfalls in Fiss erstmals ÖSV-Medaillen bei Österreichischen Meisterschaften im Telemarkskilauf vergeben.

Disziplinen:

Die offiziellen FIS Disziplinen sind der klassische Telemark (CL) und der Sprint-Telemark (SP), beide mit Telemarkschwüngen, Steilwandkurve 360°, Sprüngen und Skating-Sektionen. Neben diesen beiden Bewerben ersetzt ab der Saison 2011/12 der Telemark Parallel Sprint (TPS) den bisherigen Giant Slalom. Im Unterschied zum alten Bewerb fahren die Läufer in diesem Austragungsmodus im K.O.-System im direkten Vergleich gegeneinander.

Regeln:
Nach dem Start müssen innerhalb von Markierungslinien die Richtungsänderungen in der Telemarktechnik ausgeführt werden, d.h. der Schrittwechsel muss kontinuierlich erfolgen und eine "Fensterbreite" von einer Schuhlänge erkennen lassen. Bei Nichteinhaltung wird eine Strafsekunde hinzugerechnet; ebenso, wenn die Landung nach einem Sprung nicht in vorgesehener Schrittstellung erfolgt oder zu kurz war (Mindestsprungweite). Derzeit sind Ski mit beliebiger Schaufelbreite bzw. Taillierung international erlaubt.
Nähere Informationen zum Thema Telemark finden Sie auch auf der
Homepage Telemark Austria
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