Vier Österreicher in den Top-15

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Foto: GEPA Julian Eberhard landete als bester Österreicher auf Rang sechs.

Wie bei den Damen brachte auch der Sprintbewerb der Herren in Oberhof (GER) ein neues Siegergesicht hervor. Der Russe Alexander Loginov durfte sich nach zehn Volltreffern und der zweitbesten Laufzeit über seinen ersten Weltcupsieg freuen. Das Podest komplettierten der Norweger Johannes Thingnes Bö (+25,2 sec.), der einmal in die Strafrunde musste, und der fehlerfrei gebliebene Schwede Sebastian Samuelsson (+36,8).

Das ÖSV-Team zeigte beim Auftakt der vierten Weltcupstation eine ganz starke Mannschaftsleistung. Bester war Julian Eberhard, der trotz eines Fehlers im Liegendschießen mit 44,5 sec. Rückstand Rang auf Rang sechs landete. Mit Simon Eder und Felix Leitner, die ohne Fehler die Ränge 11 und 12 belegten sowie Dominik Landertinger, der trotz einer Strafrunde 14. wurde, schafften es gleich vier Österreicher in die Top-15.

Stimmen:

Julian Eberhard (6.): „Das erste Rennen im neuen Jahr in Oberhof ist immer ein brutaler Kampf. Das ist einfach ein extrem harter Zehner. Am Schießstand musste man zweimal sehr konzentriert sein, weil doch sehr windige Verhältnisse waren. Es war heute auch ein bisschen ein Startnummernrennen, weil es dazwischen immer wieder geschneit hat. Ich bin zufrieden, Rang sechs ist ein gutes Ergebnis."

Simon Eder (11.): „Ich habe mich gut gefühlt, beim starken Schneefall am Anfang aber wohl zusätzlich etwas Zeit verloren. Bei dem Wind war es extrem schwer zu schießen. Das war mein erster Nuller in Oberhof und ein guter Start ins neue Jahr. Dieser Sprint war echt schwierig, da kann ich froh sein, dass ich mich über das Schießen im Rennen halten konnte. Stehend hatte ich Glück, dass ich kurz gewartet habe und der Wind dann nachgelassen hat."

Felix Leitner (12.): „Ich bin das Rennen relativ schnell angegangen, weil ich versucht habe am Norweger vor mir (L’Abee-Lund, Anm.) dranzubleiben. Nach dem Liegendschießen habe ich mir das Rennen für mich persönlich in Etappen – immer nach den Stiegen – eingeteilt und diese nach und nach abgearbeitet. Auch beim zweiten Schießen habe ich sauber gearbeitet. Die Taktik ist insgesamt voll aufgegangen, ich bin sehr zufrieden."

Dominik Landertinger (14.): „Das war im Großen und Ganzen ein gutes, solides Rennen. Auf der Strecke war es von den Verhältnissen her echt hart, aber wir hatten gute Ski. Schießtechnisch bin ich gut durchgekommen, denn die Bedingungen waren auch dort nicht einfach.“

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