100 Tage bis zum Heimweltcup in Schladming

Rennsimulation
Bild ÖSV/Weigl: Rennsimulation für das ÖSV-Team 100 Tage vor dem Heimweltcup

Die ÖSV-Skibergsteiger freuen sich bereits auf ihren Heimweltcup im März. 100 Tage vor den Sprint- und Individualrennen auf der Planai, hat das rot-weiß-rote Team ein Technik- und Renntraining in Schladming absolviert.

Nach dem legendären Nightrace im Jänner, steht das Planaistadion im März erneut ganz im Zeichen des Weltcups. Anstatt die Piste hinunter, geht es beim ISMF Weltcup der Skibergsteiger von 17. bis 19. März nicht weniger spektakulär den Berg hinauf. Vor allem das Sprintrennen im Schlusshang der Planai ist für Zuschauer besonders attraktiv. Der Start erfolgt im Stadion. Durch die sogenannten Diamanten geht es bis zur Wechselzone in die steile Tragepassage. Anschließend werden die Ski wieder angeschnallt und die letzten Höhenmeter absolviert, ehe es in einer mit Hindernissen gespickten Abfahrt wieder zurück ins Stadion geht. „Vom Start weg ist bei den Kopf-an Kopf Duellen Spannung garantiert, vor allem auch, weil wir mit Johanna Hiemer, Armin Höfl und Daniel Zugg drei heiße Eisen im Rennen haben. Die Zuschauer sind hautnah dabei, denn der gesamte Kurs ist vom Stadion aus komplett einsehbar“, freut sich der Chef des lokalen Organisationsteams Hannes Mayerl, der als Referent im steirischen Skiverband bei der Weltcupbewerbung federführend war. Neben dem Sprintrennen steht auch das Vertical, ein reines Aufstiegsrennen vom Planaistadion bis zur Mittelstation, in Schladming auf dem Programm. Sarah Dreier holte in dieser Disziplin im vergangenen Winter EM-Bronze und freut sich daher besonders auf dieses Rennen, ebenso wie Paul Verbnjak, der vor allem in den längeren Distanzen eine Bank ist.

Training zum 100er
Rund 100 Tage vor dem Heimweltcup absolvierten die heimischen Skibergsteiger ein Renn- und Technik-Wochenende in Schladming. Nachdem der Weltcupauftakt in Val Thorens (FRA) vor einer Woche hinter den Erwartungen zurückblieb, legte die Mannschaft ein gezieltes Sprint- und Individual-Training ein. „Läuferisch sind wir sehr gut aufgestellt, aber bei den Wechseln gab es in Frankreich zu viele Fehler. Deshalb haben wir uns noch einmal auf die technischen Elemente konzentriert und gemeinsam mit dem deutschen Nationalteam auch Rennsimulationen durchgeführt“, erläutert der sportliche Leiter der Sparte im ÖSV Georg Wörter. Bereits in der kommenden Woche reist die Weltcupmannschaft nach Italien, wo von 16. bis 18. Dezember die Sprint- und Individual-Bewerbe in Ponte di Legno auf dem Programm stehen.

Dreier
Bild ÖSV/Weigl:Sarah Dreier fiebert dem Heimweltcup bereits entgegen

Stimmen:

Sarah Dreier
„Für mich gibt es in diesem Winter zwei Events, auf die ich mich besonders freue: Die Weltmeisterschaften in Spanien und dann natürlich unser Heimweltcup auf der Planai. Das wird sicher richtig lässig, vor allem auch, weil mein Freund und die ganze Familie live dabei sein können. Ich liebe ja Vertical-Rennen und da möchte ich Daheim dann schon ein Topergebnis abliefern. Jetzt gilt die volle Konzentration aber erst einmal dem nächsten Weltcup, der für mich der Auftakt zur Saison ist. Ich habe an Ponte di Legno tolle Erinnerungen aus dem Vorjahr und werde wieder alles geben.“

Armin Höfl
„Noch 100 Tage bis zum Heimweltcup. Die Vorfreude ist riesengroß und die Rennen in Schladming sind sicherlich das große Highlight für mich. Jetzt heißt es aber erst einmal in den kommenden Weltcups ein gutes Gefühl aufzubauen und dann richtig Gas zu geben. Die zwei Trainingstage waren für uns alle nocheinmal sehr wichtig und wir sind gut vorbereitet für die nächsten Bewerbe.“

Hoefl-Verbnjak
Bild ÖSV/Weigl:Armin Höfl und Paul Verbnjak beim Techniktraining

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