4. Platz im Super-G für Siebenhofer

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Foto: GEPA Ramona Siebenhofer fährt mit Platz 4 ihr bestes Super-G Ergebnis ein.

Den ersten Super-G der Saison entscheidet die Amerikanerin Mikaela Shiffrin für sich, die damit in allen fünf Disziplinen gewonnen hat. Sie zählt nun zu einer von sieben Läuferinnen, die dieses Kunststück geschafft hat. Zweite wird Ragnhild Mowinckel aus Norwegen (+0,77) vor der deutschen Viktoria Rebensburg (+0,83). Den vierten Platz belegt ÖSV-Athletin Ramona Siebenhofer (+0,84).

Geschlossen stark präsentierten sich erneut die ÖSV-Damen beim dritten Speed-Rennen der Saison in Lake Louise (CAN). Mit nur 0,01 sec. Rückstand auf Viktoria Regensburg schrammt Ramona Siebenhofer knapp am Podium vorbei und wird sehr gute Vierte. „Während der Fahrt hatte ich ein gutes Gefühl, ich habe gemerkt, dass ich im Bereich Fall Away ziemlich am Limit war. Im Ziel habe ich mich irrsinnig über den 4. Platz auf der Anzeigetafel gefreut. Ich habe zuerst gar nicht wahrgenommen, dass nur eine Hundertstel auf den Dritten gefehlt haben. Das ist natürlich ein bisschen ärgerlich, aber es ist trotzdem mein bestes Super-G Ergebnis und das macht mich schon stolz“, so die Speed-Spezialistin.

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Foto: GEPAAnna Veith zeigte eine solide Fahrt und wurde Sechste.

Auch Anna Veith fehlten nur 0,07 Sekunden auf den dritten Rang und beendete das Rennen auf der sechsten Position. „Ich weiß genau, wo ich die fehlenden Hundertstel liegen gelassen habe und ärgere mich eher, dass ich es nicht ganz durchgezogen habe, aber so ist Rennfahren. Als ich im Ziel abgeschwungen bin, habe ich eigentlich nicht gedacht, dass es für soweit vorne reichen wird, weil mir genau vorm Flachstück ein Fehler passiert ist. Aber trotzdem war es ein solider Lauf, der erste Schritt ist getan und man kann sich über die Saison steigern“, ist die 29-jährige überzeugt.

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Foto: GEPAStephanie Venier erreichte Platz 9 beim Super-G in Lake Louise.

Mit einem neunten Platz schaffte es Stephanie Venier erneut unter die Top 10, ist aber nicht zufrieden mit ihrer Leistung. „Ich bin enttäuscht über meine Fahrt, weil ich weiß, was ich normalerweise drauf hätte. Im Nachhinein ärgert es mich noch mehr, weil ich gesehen habe, was noch drinnen gewesen wäre,“ so die Tirolerin. Double-Siegerin Nici Schmidhofer spürte die intensiven Trainings- und Abfahrtsläufe in den Beinen und wurde 11. Die restlichen ÖSV-Athletinnen landeten auf den Plätzen 17. Conny Hütter, 24. Ricarda Haaser, 30. Tamara Tippler und 33. Nadine Fest. Nina Ortlieb, Stephanie Brunner und Christine Scheyer kamen alle zu Sturz. Letztere dabei so unglücklich, dass sie nach ihrer Ankunft in Tirol untersucht werden muss.

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