Anna Gasser bei Weltcupstart auf Rang zwei

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Foto: GEPA Anna Gasser prolongierte ihre beeindruckende Serie - 13. Podestplatz beim 13. Weltcupstart im Big Air.

Anna Gasser ist mit einem zweiten Platz beim Big Air in Chur in die Weltcupsaison 2021/22 gestartet.

Die Kärntnerin musste beim City-Event in der Schweiz bei schwierigen Bedingungen mit dem Gesamtscore von 150,00 Punkten nur der 16-jährigen Japanerin Kokomo Murase (173,75) den Vortritt lassen. Rang drei ging an die Kanadierin Jasmine Baird (148,75).

In dem aufgrund starker Windböen um eine halbe Stunde verschobenen Achterfinale der Damen setzte Gasser in den ersten beiden Runs einen "Cab Double Underflip 900" und einen "Backside 720" sicher in den weichen Schnee der nicht einfach zu springenden Rampe. Im dritten und letzten Durchgang versuchte die amtierende Big-Air-Olympiasiegerin mit einem "Backside 1080" Murase noch zu überflügeln, konnte den Sprung aber nicht landen. Mit Rang zwei setzte die 30-jährige Millstätterin allerdings ihre imposante Serie fort, hat Gasser doch bei all ihren 13. Weltcupstarts im Big Air auch den Sprung auf das Podest geschafft (7 Siege, jeweils 3 zweite und 3 dritte Plätze).

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Foto: GEPADas Damen-Podium in Chur: Anna Gasser (AUT/2.), Kokomo Murase (JPN/1.), Jasmine Baird (CAN/3.).

"Die ganze Woche war sehr herausfordernd. Wir haben am Donnerstag wegen der schlechten Witterungsbedingungen einen ganzen Trainingstag verloren. Auch heute hat der drehende Wind eine große Rolle gespielt. Meine Strategie im Finale ist eigentlich gut aufgegangen, denn ich wollte mir mit den ersten beiden Sprüngen die Basis für ein gutes Ergebnis schaffen. Im dritten Run habe ich den Absprung perfekt erwischt und auch bei der Landung hat nicht viel gefehlt, aber leider hat es nicht ganz gereicht. In Summe fahre ich nach diesem zweiten Platz mit einem guten Gefühl nach Hause", sagte Anna Gasser.

Bei den Herren verpassten die ÖSV-Rider Moritz Amsüss als 38. und Clemens Millauer als 41. den Sprung in das Zehnerfinale. Der Schweizer Jonas Boesiger (162,00) feierte vor dem Finnen Rene Rinnekangas (141,00) und dem Schweden Sven Thorgren (134,00) einen umjubelten Heimsieg.

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