Anna Gasser feiert neunten Weltcupsieg

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Foto: US Snowboard Anna Gasser und Marcus Kleveland jubelten über ihre Siege beim Slopestyle-Weltcup in Aspen.

Anna Gasser hat am Samstagabend (Ortszeit) den Slopestyle in Aspen (USA) gewonnen und damit ihren neunten Weltcupsieg gefeiert!

Die Big-Air-Olympiasiegerin erhielt für ihren ersten mit zahlreichen Schwierigkeiten sowohl auf den Rails als auch auf den Kickern gespickten Run 81,90 Punkte und triumphierte damit vor der US-Amerikanerin Hailey Langland (72,30) und der Finnin Enni Rukajärvi (71,91). Nachdem Gasser bei der Weltmeisterschaft an gleicher Stelle als Sechste im Slopestyle und Vierte im Big Air ohne Medaille geblieben war, schaffte die Kärntnerin dank einer starken Leistung den Sprung zurück auf das Podest.

"Bei der Weltmeisterschaft ist es mit den Rängen vier und sechs so knapp hergegangen, daher bin ich heute mit dem Vorsatz 'Alles oder nichts' in den Contest gegangen. Ich bin extrem happy, dass alles so gut funktioniert hat und ich zurück auf dem Podium bin", freute sich Anna Gasser über ihren zweiten Slopestyle-Weltcupsieg nach dem Triumph am Kreischberg im Jänner 2017. In Summe hält die 29-jährige Millstätterin nun bei neun Weltcuperfolgen. Die Österreicherin hat mit dem Sieg in Aspen mit 145 Punkten auch die Führung im Slopestyle-Weltcup vor Jamie Anderson (USA/140) und Langland (112) übernommen. Der dritte und letzte Saisonbewerb in dieser Disziplin steigt am kommenden Wochenende in Silvaplana in der Schweiz. Auch den Freestyle-Gesamtweltcup führt Gasser nach ihrem Sieg in Colorado an.

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Foto: US SnowboardAnna Gasser überzeugte bei ihrem neunten Weltcuperfolg sowohl auf den Rails als auch auf den Kickern.

Bei den Herren war Marcus Kleveland einmal mehr eine Klasse für sich! Der Norweger, der in der Vorwoche in Aspen WM-Gold im Slopestyle geholt hatte, siegte mit 87,58 Punkten vor dem US-Amerikaner Redmond Gerard (82,16) und dem Kanadier Mark McMorris (81,90). Der Oberösterreicher Clemens Millauer hatte den Einzug in das Zwölferfinale verpasst und landete im Endklassement auf Platz 19.

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