Aschenwald in Wisla erneut in den Top-Ten

Aschenwald Wisla
EXPA Nach zwei Top-Ergebnissen kann Philipp Aschenwald mit den Sommerspringen in Wisla zufrieden sein.

Nach seinem neunten Platz am Vortag hat Philipp Aschenwald am Sonntag beim Skispringen in Wisla ein weiteres Top-10-Ergebnis erzielt. Der Tiroler belegte beim zweiten und bereits letzten Grand-Prix-Bewerb dieses Sommers den sechsten Platz. Mit Daniel Huber als Achtem sowie dem 18-jährigen Debütanten David Haagen als Zehntem landeten insgesamt drei Österreicher unter den besten zehn Athleten des Tages.

Das österreichische Team zeigte sich im Vergleich zum Vortag deutlich verbessert. Neben den drei Top-10-Platzierten gelang auch Jan Hörl (16.) und Gregor Schlierenzauer (21.) eine Steigerung. Gesamtweltcupsieger Stefan Kraft und Routinier Michael Hayböck waren zum polnischen Sommer-Bewerb nicht angereist. Einmal mehr in einer anderen Liga sprangen die Gastgeber. Nach dem Vierfach-Triumph am Samstag, legten Dawid Kubacki, Kamil Stoch und Piotr Zyla am Sonntag mit einem Dreifach-Erfolg für Polen nach.

Alle weiteren Sommer-Skispringen wurden aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Aufgrund der strengen, gesundheitlichen Auflagen wurden beide Bewerbe in Wisla vor der Maximalzahl von 999 Zuschauern ausgetragen.

"Die Sprünge waren heute auch wieder nicht ganz auf dem besten Niveau, das ich draufhätte. Aber trotzdem ist es von der Platzierung her konstant." (Philipp Aschenwald)

Philipp Aschenwald: "Zwei Mal in den Top-10, da bin ich schon zufrieden. Die Sprünge waren heute auch wieder nicht ganz auf dem besten Niveau, das ich draufhätte. Aber trotzdem ist es von der Platzierung her konstant. Das ist vielversprechend für die Zukunft."

David Haagen: "Ich bin mit dem Ziel hergekommen, dass ich Punkte mache. Mit dem Top-10-Ergebnis bin ich natürlich mehr als zufrieden. Ich habe gewusst, dass ich zurzeit ganz gut drauf bin. Die ersten Springen bei den Allerbesten sind auf jeden Fall eine Herausforderung."

"Wir haben sicher noch viel Potenzial und Luft nach oben. Aber mit der Steigerung zu gestern haben wir uns wacker geschlagen." (Andreas Widhölzl)

Cheftrainer Andreas Widhölzl: "Man hat schon gemerkt, dass diese Wettkampfsituation mit den Athleten doch etwas macht. Nach der langen Trainingsphase war das cool und erfrischend. Wir haben sicher noch viel Potenzial und Luft nach oben. Aber mit der Steigerung zu gestern haben wir uns wacker geschlagen."

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