Bann gebrochen: Schwarz am Podest

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Beim Slalom-Klassiker in Adelboden (SUI) konnte Marco Schwarz mit Rang drei den ersten Slalom-Podestplatz in dieser Saison einfahren. 

In einem wahren Slalom-Krimi, vor beeindruckender Kulisse in Adelboden, konnte der Schweizer Daniel Yule einen viel umjubelnden Heimsieg feiern. Mit 0,23 Sekunden Rückstand wurde der Führende im Gesamtweltcup Henrik Kristoffersen (NOR) Zweiter. Platz drei holte sich der Kärntner Marco Schwarz, der damit den ersten ÖSV-Podestplatz im Slalom sicherte. Ebenso bemerkenswert ist der starke siebente Rang von Fabio Gstrein, der damit sein bestes Weltcup Ergebnis erreichte.

„Es ist unglaublich. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir nach der Verletzung geholfen haben. Dass ich nach 10 ½ Monaten wieder am Podest bin ist richtig cool. Das Skifahren ist bereits sehr gut, aber es ist noch ein Prozess, bis es wieder bei 100% ist. Das heute ist eine richtige Befreiung und es ist noch emotionaler als die Medaillen.“

Marco Schwarz

Nach dem ersten Lauf lagen die ÖSV-Athleten noch auf Lauerdistanz. Mit Marco Schwarz (7.), Michael Matt (10.), Manuel Feller (15.), Fabio Gstrein (17.) und Marc Digruber (25.) konnten sich gleich fünf Läufer für den zweiten Durchgang qualifizieren. Johannes Strolz (31.) und Adrian Pertl (32.) verpassen diesen leider knapp. Mathias Graf wurde 43.

Der zweite Durchgang war dann an Spannung kaum zu überbieten. Zunächst brachte Marc Digruber seinen Lauf nicht fehlerfrei ins Ziel, dennoch konnte er im Endklassement eine Rangverbesserung erzielen und wurde 21. Für Digruber, nach dem 20. Platz beim Slalom in Levi, das zweite Top 30 Ergebnis in dieser Saison.

Als 17. nach dem ersten Durchgang ging Fabio Gstrein ins Rennen und zeigte einen unbekümmerten, beinahe fehlerfreien Lauf. Der 22-jährige Ötztaler machte damit gleich 10 Ränge gut und wurde hervorragender Siebenter. Gstrein konnte, nach dem 17. Rang in Zagreb, zum zweiten Mal im Weltcup punkten und freute sich über seine erste Top 10 Platzierung.

Manuel Feller setzte im zweiten Lauf alles auf eine Karte und fädelte leider kurz vor dem Schlusshang ein.

Michael Matt, Zehnter nach dem 1. Durchgang, haderte mit einem schweren Fehler im Mittelstück und fiel auf Rang 24 zurück.

Marco Schwarz zeigte einen fast perfekten zweiten Lauf und konnte sich von Rang sieben noch auf das Podest nach vorne schieben.

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GEPAFabio Gstrein holte mit Platz 7 sein bestes Weltcupergebnis.

„So kann es gerne weiter gehen. Der erste Durchgang war oben ganz gut, im Steilhang habe ich dann ein wenig zurückgenommen und im Zweiten habe ich dann einfach Vollgas gegeben. Ich habe gewusst, dass ich nicht langsam bin und dass ich es draufhabe. Ich bin sehr zufrieden.“

Fabio Gstrein

Ergebnis

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GEPADas ÖSV-Team konnte über den ersten Slalom-Podestplatz in dieser Saison jubeln.

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