Charity-Initiative der ÖSV-Skistars

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Fotos: GEPA | Collage ÖSV/Foidl Unter den zahlreichen Exponaten der ÖSV-Stars findet man u.a. Original-Rennski von Manuel Feller und Anna Veith sowie einen signierten Original-Rennhelm von Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer.

Der Österreichische Skiverband startet am Donnerstag (31.10. | 10.00 Uhr) eine große Charity-Initiative für ein aufsehenerregendes und zukunftsweisendes Forschungsprojekt. Die Ski-Stars des ÖSV stellen wertvolles Rennsport-Equipment für insgesamt vier Versteigerungen zur Verfügung: Darunter ein original Rennanzug des achtfachen Weltcup-Gesamtsiegers Marcel Hirscher, die RTL-Rennski von Anna Veith oder die Skischuhe von Garmisch-Doppel-Weltmeisterin Lizz Görgl und vieles mehr.

zur Online-Auktion

In den 4 Auktionen, die das renommierte Auktionshaus Dorotheum durchführt, werden ab 31. Oktober 2019 jeweils eine Woche lang die Exponate online angeboten. Der Endspurt für die Schlussversteigerung wird beim Night Race in Schladming am 28. Jänner 2020 stattfinden. Mitmachen kann jeder. Der Ausrufpreis für jedes Versteigerungsobjekt beträgt 50 Euro.

Der Erlös der Aktion kommt zur Gänze der Errichtung eines bahnbrechenden Forschungszentrums der MedUni Wien, dem Zentrum für Präzisionsmedizin zugute. International renommierte WissenschafterInnen werden hier künftig im Rahmen von personalisierter Präzisionsmedizin neue Wege in der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten suchen.

Für alle, die nicht mitsteigern, aber dennoch spenden wollen, hält die MedUni Wien ein Spendenkonto bereit:

IBAN: AT46 2011 1404 1007 0714

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Foto: Erich SpiessUnter den einzigartigen Exponaten findet sich auch ein signierter, original Rennanzug des achtfachen Weltcup-Gesamtsiegers Marcel Hirschers.

Die Objekte werden an folgenden Terminen versteigert:

  • 31. Oktober 2019, 10:00 Uhr bis 7. November 2019, 21:00 Uhr
  • 28. November 2019, 10:00 Uhr bis 5. Dezember 2019, 21:00 Uhr
  • 12. Dezember 2019, 10:00 Uhr bis 19. Dezember 2019, 21:00 Uhr
  • 28. Jänner 2020, 10:00 Uhr bis 4. Februar 2020, 21.00 Uhr

In der ersten Auktion vom 31. Oktober bis 7. November werden folgende Exponate versteigert:

  • Rennanzug von Michael Matt, signiert
  • WM-Rennschuhe von Lizz Görgl, signiert
  • Helm von Matthias Mayer, signiert
  • Rennski von Marco Schwarz
  • Rennhelm von Otmar Striedinger
  • Rucksack, Rückenprotektor, Gilet, Stirnband und Handschuhe von Conny Hütter
  • Rennhelm von Stephanie Brunner
  • Jacke und Haube von Stephanie Venier

Die Objekte werden zur jeweiligen Auktionswoche im Foyer des Dorotheums zur Besichtigung ausgestellt.

Wie kann man an den Auktionen teilnehmen:
  1. Registrieren: Interessierte Auktionsteilnehmer müssen sich im ersten Schritt als myDOROTHEUM-Nutzer unter www.dorotheum.com registrieren. Nach Freischaltung durch das Dorotheum kann sofort mitgesteigert werden.
  2. Besichtigung: Die Auktionsobjekte können unter www.dorotheum.com/onlineauctions besichtigt werden. Außerdem sind die Objekte für die Dauer der Auktion im Foyer des Palais Dorotheum ausgestellt.
  3. Mitbieten: Das Gebot wird unmittelbar ausgeführt. Wenn bereits ein anderes, höheres Gebot vorliegt oder wenn man überboten wird, wird die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer verständigt.
  4. Zuschlag und Bezahlung: Nach dem Ende der Auktion werden die erfolgreichen MitbieterInnen über das Ergebnis per E-Mail informiert. Bei dieser Charity-Auktion werden kein Zuschlag und keine Gebühren verrechnet. Das Dorotheum verzichtet für den guten Zweck auf das Aufgeld. Zahlungen erfolgen direkt auf das Konto der Medizinischen Universität Wien zugunsten des Zentrums für Präzisionsmedizin.
  5. Abholung: Nach vorhergehender Vereinbarung mit dem Dorotheum und nach erfolgter Bezahlung können die ersteigerten Objekte direkt im Palais Dorotheum, Dorotheergasse 17, 1010 Wien, abgeholt werden.

Zur Online-Auktion

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel: „Mit der Charity-Auktion wollen wir aufzeigen und bewusstmachen, wie wichtig medizinische Forschung ist. Gesundheit und medizinische Versorgung sind gerade bei Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern eine Voraussetzung für den Erfolg. Die Präzisionsmedizin setzt Meilensteine in der Behandlung. Österreich hat die Chance, hier ganz vorne unter den Besten der Welt dabei zu sein. In diesem Ziel wollen wir die Medizin-Universität Wien mit unserem Beitrag unterstützen.“

Das Dorotheum wird die Online-Versteigerungen professionell und ohne Zuschläge durchführen. Martin Böhm, geschäftsführender Gesellschafter des Dorotheums: „Dem Dorotheum ist es ein Anliegen, das neue Zentrum für Präzisionsmedizin zu unterstützen. Von Krankheiten betroffenen Menschen kann mit personalisierter Medizin die Aussicht auf ein besseres, gesünderes und längeres Leben gegeben werden. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Know-how in der Durchführung von Benefizauktionen zum Erfolg dieses Spitzenmedizin-Projektes beitragen können.“

MedUni Wien-Vizerektorin Michaela Fritz, zeigt sich dankbar über die Aktion: „Nicht nur im Spitzensport braucht es Präzision für Erfolge, auch die Medizin der Zukunft ist präzise auf jede Patientin und jeden Patienten angepasst, damit schwere Krankheiten wie Krebs, Parkinson oder Schlaganfall besser behandelbar und heilbar werden können. Ich bedanke mich bei allen ÖSV-Athletinnen und Athleten, bei ÖSV-Präsident Schröcksnadel und dem Dorotheum, dass sie uns bei der Errichtung des Zentrums für Präzisionsmedizin in Wien unterstützen.“

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Foto: Erich SpiessAnna Veith signierte einen Original RTL-Rennski, welcher im Rahmen der ÖSV-Charity-Aktion versteigert wird.

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Das Zentrum für Präzisionsmedizin

Präzisionsmedizin, oder auch personalisierte Medizin, bewirkt einen Paradigmenwechsel in der Medizin. Viele Menschen profitieren heute schon vom Einsatz personalisierter Medizin und entsprechender Therapien. Die MedUni Wien errichtet in den nächsten Jahren das Zentrum für Präzisionsmedizin, in dem neueste Erkenntnisse in der Erforschung bisher unheilbarer Krankheiten wie etwa Krebserkrankungen oder Parkinson erzielt werden sollen. MedUni Wien Vizerektorin Michaela Fritz, verantwortlich für Forschung und Innovation: „Um diese Medizin der Zukunft für alle Menschen in Österreich zu ermöglichen, bedarf es großer Unterstützung. Denn das neue Forschungszentrum wird durch Sponsoren und SpenderInnen finanziert. Daher bedanke ich mich ausdrücklich bei ÖSV-Präsident Schröcksnadel und allen Athletinnen und Athleten sowie beim Dorotheum für diese großartige Unterstützung“.

Präzisionsmedizin stellt eine Chance für eine verbesserte Gesundheitsvorsorge aller Österreicherinnen und Österreicher dar. Erfolge in der Behandlung mit modernsten Möglichkeiten geben Hoffnung, dass durch verstärkte Forschungstätigkeiten noch mehr Menschen davon profitieren, um deren Leben zu verbessern oder zu verlängern. Klinisch tätige ÄrztInnen und Grundlagen-ForscherInnen erarbeiten in enger Kooperation und räumlicher Nähe zum AKH Wien neueste Erkenntnisse, wodurch PatientInnen immer am aktuellsten Stand der Medizin behandelt werden können. Das Ziel des neuen Zentrums ist es, raschere Forschungsergebnisse zu erzielen, die PatientInnen mit schweren Krankheiten zugutekommen.

Die Finanzierung des geplanten Zentrums für Präzisionsmedizin, das am MedUni Campus AKH entstehen wird, erfolgt durch Drittmittel, Sponsoren und Spenderinnen und Spender. Die Errichtung des neuen Zentrums findet voraussichtlich ab dem Jahr 2022 statt.

Medizinische Universität Wien

Dorotheum Wien

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