"Haben uns im Sommer immer mehr gesteigert"

2018_10_03 Andreas Felder Klingenthal
Foto: GEPA Die Leistungstendenz der Skispringer zeigt unter Cheftrainer Andreas Felder wieder aufwärts.

Cheftrainer Felder zieht positive Sommerbilanz. Österreichische Meisterschaften diese Woche in Bischofshofen und Hinzenbach.

Nachdem das Finale der FIS Grands Prix vergangene Woche in Klingenthal, Deutschland, aufgrund des zu starken Windes ersatzlos gestrichen werden musste, zieht Cheftrainer Andreas Felder im Rahmen der bevorstehenden Österreichischen Meisterschaften diese Woche eine durchaus positive Bilanz zur Sommervorbereitung auf den nahenden WM-Winter.

Mit dem Salzburger Daniel Huber gelang einem ÖSV-Springer in diesem Sommer gleich drei Mal der Sprung aufs Podest. In Courchevel, Frankreich, landete der 25-Jährige auf Platz zwei, in Hakuba, Japan, auf Platz drei und beim Heimbewerb in Hinzenbach gab es den ersten vollen Erfolg für Österreich seit dem Sieg von Stefan Kraft beim Weltcup-Finale 2017 in Planica, Slowenien. Den letzten Triumph bei einem Sommer Grand Prix gab es übrigens ebenfalls in Hinzenbach 2015 durch Gregor Schlierenzauer.

Die österreichische Mannschaft präsentierte sich zum Ende der Sommervorbereitung jedenfalls bereits deutlich stärker als noch zu Beginn der warmen Monate. Mit Daniel Huber, Stefan Kraft, Gregor Schlierenzauer, Michael Hayböck, Clemens Aigner, Andreas Kofler und Manuel Fettner liegt das rot-weiß-rote Springerpaket kompakt in Lauerstellung auf die Topspringer der letzten Saison. Mit dem Tiroler Philipp Aschenwald drängt zudem ein weiterer Athlet nach oben, der den Continental Cup im Sommer souverän für sich entscheiden konnte.

Andreas Felder, Cheftrainer: "Wir werden bereits im Anschluss an die Österreichischen Meisterschaften diese Woche die Startplätze für den Weltcup-Auftakt festlegen und uns dann intensiv darauf vorbereiten. Mit der Arbeit von der Mannschaft bin ich bis jetzt eigentlich sehr zufrieden. Im Laufe der Wettkämpfe hat man gesehen, dass wir uns immer mehr gesteigert haben und dass wir schon relativ gut den Anschluss zu den besseren Nationen geschafft haben. Auf der Großschanze haben wir noch Aufholbedarf und daran werden wir arbeiten."

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