Daniel Huber am Knie operiert

Huber Wisla
GEPA Skispringer Daniel Huber nimmt eine rasche Rückkehr in den Weltcup ins Visier.

ÖSV-Skispringer Daniel Huber wurde am Montag in der Privatklinik Hochrum in Tirol von Christian Hoser erfolgreich am Knie operiert. Am Sonntag zuvor hatte der Team-Olympiasieger von Peking die verfrühte Heimreise vom Weltcup-Auftakt in Wisla antreten müssen. Eine Knorpelabsplitterung im rechten Knie machte dies erforderlich.  

Dem Salzburger stehen nun mehrere Reha-Wochen inklusive einer längeren Trainings- und Wettkampfpause bevor. Die frühen Saison-Highlights, wie das in zwei Wochen bevorstehende "Nordic Opening" in Ruka (FIN), die Weltcups in Neustadt (GER) und Engelberg (SUI) sowie die Vierschanzentournee (29.12.-06.01.) spielen in der Saisonplanung Hubers keine Rolle mehr. Alles Weitere, wie eine Teilnahme an den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften (ab 21.02.), hängt vom Reha-Verlauf in den kommenden Wochen und Monaten ab.    

Wesentlich ist nun der langfristige Wiederaufbau des Knie-Gelenks sowie die notwendige Vertrauensrückgewinnung in die volle Belastbarkeit des Körpers.

"Fürs Skispringen ist es besonders wichtig, dass man sich auf seinen Körper verlassen kann. Zum Nachdenken und Zweifeln ist da kein Spielraum. Insofern bin ich froh, dass jetzt mit der erfolgreichen Operation der erste Schritt am Weg zurück sehr positiv verlaufen ist."

Huber nach OP
ÖSVDaniel Huber konnte die Klinik in Hochrum bereits wieder mit einem Lächeln verlassen.

Daniel Huber: "Die Operation ist gut verlaufen und konnte rasch durchgeführt werden. Mein Dank gilt vor allem dem Österreichischen Skiverband, Christian Hoser, dem Olympiastützpunkt Salzburg-Rif sowie meinem Physiotherapeuten daheim. Die Pause wird nun einige Zeit in Anspruch nehmen. Fürs Skispringen ist es besonders wichtig, dass man sich auf seinen Körper verlassen kann. Zum Nachdenken und Zweifeln ist da kein Spielraum. Insofern bin ich froh, dass jetzt mit der erfolgreichen Operation der erste Schritt am Weg zurück sehr positiv verlaufen ist. Von hier gilt es weiter aufzubauen. Ich schaue optimistisch nach vorn."

Andreas Widhölzl (Herren-Cheftrainer Skispringen): "Die Operation für Daniel ist jetzt notwendig gewesen. Sie ist aber sehr gut verlaufen. Eine volle Saison, unter ständiger Belastung, ist mit so einer Verletzung sicher nicht sinnvoll möglich. Er ist im besten Skisprung-Alter, er soll und muss langfristig denken. Ich bin absolut überzeugt, dass er die kommende Reha-Phase gut meistern wird."       

Mario Stecher (Sportlicher Leiter Skispringen und Nordische Kombination): "Eine Verletzung zu diesem Saisonzeitpunkt ist immer bitter. Daniel war in den vergangenen Jahren ein wichtiger Springer unseres Teams. Wir geben ihm alle Zeit und hoffen, dass er bald gesund und in Topform in den Weltcup zurückkommt. Er erhält dabei jede denkbare Unterstützung von uns."

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