Daniel Huber Dritter in Wisla

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EXPA/Feichter

Beim ersten Einzelbewerb der neuen Weltcup-Saison in Wisla (POL) gelang Daniel Huber der Sprung auf das Podest. Der Sieg ging an Markus Eisenbichler vor Karl Geiger.

Der 27-jährige Salzburger feierte seinen zweiten Stockerlplatz in einem Einzelspringen. Zuletzt gelang ihm das in Engelberg (SUI) im Dezember 2018, wo er ebenfalls Dritter wurde. Nach dem ersten Durchgang lag Huber noch auf dem zweiten Rang. Am Ende musste er sich den beiden Deutschen Markus Eisenbichler und Karl Geiger geschlagen geben.

"Ich bin mega happy wie das Wochenende für mich gelaufen ist."

Daniel Huber

Bereits im ersten Durchgang kam Huber mit den wechselnden Windverhältnissen am besten zu Recht und verpasste den Schanzenrekord mit 138,5m nur um einen halben Meter. Der Salzburger lag damit 1,2 Punkte hinter dem Slowenen Anze Lanisek auf Rang zwei.

Mit Philipp Aschenwald auf Rang zehn (125m) und Michael Hayböck als Dreizehnter (124,5m) schafften zwei weitere ÖSV-Adler den Sprung in den Finaldurchgang.

Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer fielen den schwierigen Bedingungen zum Opfer und verpassten als 32. beziehungsweise 44. den zweiten Durchgang. Jan Hörl wurde disqualifiziert.

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EXPA/FeichterPhilipp Aschendwald holte Rang acht.

Im zweiten Durchgang zeigte Michael Hayböck einen weiteren soliden Sprung auf 122m und belegte im Endklassement den guten zehnten Platz. Philipp Aschenwald bestätigte seine gute Form mit einem 127m Satz und wurde starker Achter.

Als Vorletzter ging Daniel Huber vom Balken, landete bei 125,5m und konnte sich über einen Podestplatz zum Saisonauftakt freuen.

Mit dem Sieg im Teamspringen sowie drei Top-10 Plätze im Einzel fällt die Bilanz für den Weltcupauftakt aus österreichischer Sicht durchaus postiiv aus.

Für die ÖSV-Adler geht es weiter nach Finnland, wo am kommenden Wochenende in Ruka zwei Einzelbewerbe am Programm stehen.

Stimmen:

Daniel Huber: „Ich bin mega happy wie das Wochenende für mich gelaufen ist. Heute war ein schwieriger Wettkampf, man hat das nötige Glück gebraucht. Es tut gut, wenn man im Training merkt, dass man keine besonderen Sachen machen muss, damit ist auch mein Selbstvertrauen gewachsen.“

Andreas Widhölzl: "Es war ein sehr schwieriger Wettkampf, wo die Verhälntisse sehr gewechselt haben. Kompliment an Daniel, er hat das super gemacht. Schade für Krafti, der wirklich Pech gehabt hat. Wir lassen uns aber nicht aus der Ruhe bringen, der Weg stimmt."

Philipp Aschenwald: „Ich bin sehr zufrieden. Mit einem Top-10 Platz in die Saison zu starten ist immer ein gutes Gefühl. Ich weiß aber, dass noch Potential da ist, vor allem am Schanzentisch.“

Michael Hayböck: „Meine Bilanz hier in Wisla war bisher ein Weltcuppunkt, daher bin ich sehr zufrieden heute. Ich hab mich dieses Wochenende echt wohlgefühlt und es waren viele gute Sprünge dabei.“

Stefan Kraft: „Ich habe mich nicht ganz so wohl gefühlt und wenn dann der Wind auch nicht passt ist es einfach schwierig. Im Skispringen liegt so etwas ganz eng beieinander und das muss man einfach ganz schnell abhaken.“

Endergebnis

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