Der ÖSV macht sich zukunftsfit

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Foto: Franz Oss Von links: Michael Gufler, Rupert Steger, Florian Phleps, Christiane Gasser, Christian Scherer, Roman Kuss und Mario Reiter

Um künftig noch effektiver und flexibler agieren zu können, hat das ÖSV-Präsidium auf Vorschlag des Management-Teams eine neue Bereichsleiterebene mit klaren Zuständigkeiten und Verantwortungsbereichen für den ÖSV mit seinen Gesellschaften installiert.

„Wir wollen uns für kommende Herausforderungen breiter aufstellen und sehen diese Organisationsentwicklung als notwendigen Schritt der Weiterentwicklung, der nicht nur Strukturänderungen, sondern auch eine Veränderung der Unternehmenskultur miteinschließt.“

ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober

Besonders wichtig war es der Verbandschefin, die gesamte Belegschaft in diesen Erneuerungsprozess einzubeziehen und frühzeitig über die Veränderungen zu informieren. „Damit unser Team innovativ sein und sein gesamtes Potential entfalten kann, benötigt es Flexibilität und Entscheidungsspielräume. Wir sind stolz und dankbar über die vielfältigen Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und werden gemeinsam als schlagkräftiges Team erfolgreich die Zukunft gestalten.“

Für ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer bricht mit der Installierung der neuen Bereichsleiter-Ebene eine neue Zeitrechnung an.„Stillstand bedeutet Rückschritt – das gilt insbesondere für Unternehmen, die sich an ständig wechselnde Marktbedingungen anpassen müssen. Mit der neuen Organisationsstruktur wollen wir Arbeitsabläufe in der gesamten Ski Austria Gruppe optimieren, um damit insgesamt noch agiler und effizienter zu werden und vermehrt Impulse in der Ansprache an die gesamte Schneesportfamilie zu setzen.“

Die neue Struktur basiert auf der Bündelung der Aufgabenbereiche und Kompetenzen mit nachfolgenden Verantwortlichkeiten:

Roman Kuss als Bereichsleiter Verbandsentwicklung & Sportkoordination zeichnet mit seinem Team für die strategische Entwicklung des Verbandes verantwortlich. Der 32-jährige Kärntner ist seit 2015 Sportlicher Leiter Freeski im ÖSV. Im Jahr 2020 übernahm er zusätzlich die Agenden Leistungssport und wird sich nun vermehrt auch den Themen des Breitensports widmen.

Als Bereichsleiter Events fungiert Rupert Steger. Der Salzburger ist bereits seit 1996 in verschiedensten Funktionen für den Skiverband tätig. Wie bereits in den letzten Jahren wird der erfahrene Event-Profi vor allem für die operative Veranstaltungsabwicklung – von Weltcupbewerben bis hin zu Weltmeisterschaften – verantwortlich sein.

Der Vorarlberger Mario Reiter ist bereits seit 2009 beim Skiverband und mit seinem Team im Bereich Sponsoring & Partnermanagement weiterhin für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen Partnern sowie die Unterstützung in der Vermarktung der rund 370 ÖSV-Athlet:innen verantwortlich.

Christiane Gasser übernimmt die Gesamtverantwortung für den Bereich Marketing & Kommunikation für die Ski Austria Gruppe. Zu den Aufgaben des Teams zählt unter anderem die Steuerung und Positionierung der Marke, die breitenwirksame Kommunikation auf allen Kanälen und die Pressearbeit für die gesamte Gruppe. Die Tirolerin verstärkt seit Oktober letzten Jahres den ÖSV und bringt ihre langjährige Erfahrung im strategischen Marketing und der Medienkommunikation ein, die 46-Jährige verantwortete zuletzt 13 Jahre die internationale Vermarktung der D. Swarovski Tourism Services GmbH.

Der neu installierte Bereich Unternehmensdienstleistungen & Projektmanagement wird von Florian Phleps geleitet. Der erfahrene Touristiker und frühere Geschäftsführer der Tirol Werbung GmbH übernimmt mit 3. Oktober die Organisationsentwicklung innerhalb der Ski Austria Gruppe und deren Gesellschaften. Der Jurist aus Fieberbrunn ist künftig vor allem für die Bereiche Finanzen, IT, Recht und Human Resources innerhalb des ÖSV zuständig und wird auch bei den FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften Saalbach 2025 eine tragende Rolle im Organisationskomitee übernehmen.

Dem Bereich Technologie steht künftig Michael Gufler vor. Der 30-jährige Sport-Technologe ist seit fünf Jahren im operativen Projektmanagement für den ÖSV tätig. Zu den Hauptaufgaben dieser Abteilung zählen die Umsetzung von innovativen Technologie-Projekten für den Sport, das Nutzen von spartenübergreifenden Synergien im Material-Sektor sowie die kontinuierliche Verbesserung von Test-, Tuning- und Prototyping-Prozessen.

Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Heim-Weltmeisterschaften spricht ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer von einer „wichtigen Weichenstellung“ und sieht sich gemeinsam mit den ÖSV-Bereichsleiter:innen, welche auch bei den kommenden Weltmeisterschaften führende Positionen in den Organisationskomitees bekleiden sollen, bestens aufgestellt.

Die Verantwortung für den Sport und damit den jeweiligen Sparten obliegt weiterhin den Sportlichen Leitern in enger Abstimmung mit dem ÖSV-Präsidium.

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