Disqualifikation verhindert Spitzenplatzierung

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EXPA/JFK Lukas Greiderer zeigt nach seiner Disqualifikation im Springen auf der Loipe eine tadellose Vorstellung

Österreich erreichte heute im Teambewerb von Ruka den vierten Platz. Der Sieg geht an Deutschland (Eric Frenzel, Fabian Riessle, Johannes Rydzek, Vincenz Geiger) vor Japan (Akito Watabe, Yoshito Watabe, Hideaki Nagai, Go Yamamoto) und Norwegen (Magnus Moan, Jarl Magnus Riiber, Joergen Graabak, Jan Schmid). 

Für das ÖSV-Team gingen die vier bestplatzierten vom gestrigen Einzelbewerb an den Start. Martin Fritz und Lukas Greiderer, die beide ihr Teamdebüt im Weltcup feierten, sowie Mario Seidl und Willi Denifl zeigte alle eine gute Leistung auf der Schanze. Eine Disqualifikation von Lukas Greiderer aufgrund eines nicht regelkonformen Anzugs verhinderte jedoch eine Spitzenplatzierung. Die Disqualifikation hatte zur Folge, dass die Punkte von Greiderer nicht in das Sprungergebnis mit eingerechnet wurden. Daraus resultierte nur der fünfte Platz mit 2min 51sek Rückstand auf den zwischenzeitlich Führenden Japan. Dasselbe Schicksal ereilte Jarl Magnus Riiber (NOR), der mit seinem Team hinter Österreich auf Rang 6 auf die 4x5 km startete.

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EXPA/JFKMartin Fritz feierte wie Lukas Greiderer heute sein Teamdebüt

Startläufer Lukas Greiderer machte seine Sache super und hatte schnell Polen und Tschechien eingeholt. Ebenso konnte er Verfolger Magnus Moan auf Distanz halten. Im Rennverlauf konnte Norwegen den Abstand verrringern, ehe beim dritten Läufer auf der Strecke, Willi Denifl, die Österreicher von Norwegen eingeholt wurden. Schlussläufer Mario Seidl ging dann schon mit Rückstand auf den norwegischen Schlussmann Jörgen Graabak auf die Strecke, konnte in den Kampf um Platz 3 aber leider nicht mehr eingreifen.

Zum Ergebnis

Lukas Greiderer: „Ich habe richtig einen super Sprung gehabt, die Disqualifikation später war richtig bitter. Mit einem Sprung mehr in der Wertung wäre das Rennen sicher einfacher gewesen. Mit dem vierten Platz bin ich natürlich nicht zufrieden, mit meiner Leistung jedoch schon. Ich habe gestern und heute eigentlich eine zwei gute Wettkämpfe gezeigt und reise mit einem positiven Gefühl nach Lillehammer.“

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GEPASeidl hoch über den finnischen Wäldern
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EXPA/JFKWilli Denifl

Das Team fliegt morgen Montag direkt weiter nach Lillehammer (NOR), wo kommendes Wochenende die nächsten drei Bewerbe auf die nordischen Allrounder warten.

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