Doppel-Olympiasieger Mayer im Interview

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Foto: Audi Matthias Mayer im neuen Audi e-tron Sportback.

Mit dem Abfahrtserfolg auf der berühmt-berüchtigten Streif hat Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer seinen Heldenstatus im vergangenen Jänner weiter aufpoliert. Im aktuellen Audi-Magazin spricht der 30-Jährige aus Afritz am See unter anderem über die Wertigkeiten seiner Erfolge, seinen Bekanntheitsgrad, Social Media und seine vollelektronisches Fahrerlebnisse.

Matthias, du bist mit 23 Jahren in Sotschi (2014) zu Olympiagold in der Abfahrt gerast, hast dir 18 Monate später bei einem brutalen Sturz auf der Saslong zwei Brustwirbel gebrochen und schwere Prellung zugezogen. Damit war die Saison für dich vorzeitig beendet. Inwiefern prägen einen solche Höhen und Tiefen für die Folgejahre?

„Durch den Sturz hat sich sicherlich etwas verändert. Es war schon eine große Verletzung und keine leichte Zeit. Ich war gerade am Sprung in die absolute Weltspitze, habe zwar davor auch schon große Siege gefeiert, aber da gab es noch den einen oder anderen Athleten, der da und dort schneller war. Ich wollte vielleicht die Spur zu viel, dann ist es zu dem Sturz gekommen. Danach hatte ich einen anderen Blick fürs Skifahren, bin gelassener geworden. Heute sehe ich das anders, aber als Junger bist du schnell einmal übermotiviert.“

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Foto: GEPAMatthias Mayer mit der goldenen Gams von Kitzbühel.

Wenn wir über Erfolg reden, darf Kitzbühel nicht fehlen. Auch hier hast du zweimal zugeschlagen, 2017 im Super-G, drei Jahre später in der Abfahrt. Die Ski-Nation war komplett aus dem Häuschen, wiegen Emotion und Anerkennung nach einem Erfolg auf der legendären Streif stärker als nach einem Olympiasieg?

„Natürlich sind der Weltcup und Rennerfolge in Österreich, speziell in Kitzbühel wichtig und etwas ganz Besonderes, aber der Sieg bei Olympischen Spielen steht schon noch eine Stufe darüber. Die Spiele finden nur alle vier Jahre statt, sind das größte für einen Sportler. Als Olympiasieger hast du international einfach einen anderen Stellenwert. Wenn ich beispielsweise in Amerika bin und den Leuten vom Skifahren erzähle, wissen die Wenigsten was das ist und das es überhaupt einen Weltcup gibt. Mit einem Olympiasieger können die Leute hingegen etwas anfangen, da können sie sich etwas darunter vorstellen.“

Das ganze Interview gibt es hier:

https://experience.audi.at/highlight/matthias-mayer

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