Drei Top-Ten-Plätze bei Weltcup-Finale

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Foto: GEPA Daniel Traxler wurde in der Gesamtwertung des Skicross-Weltcups als bester Österreicher Sechster.

Mit drei Top-Ten-Plätzen haben die rot-weiß-roten Skicrosser in Veysonnaz (SUI) die Weltcup-Saison 2018/19 abgeschlossen! 

Als bester Österreicher landete der Oberösterreicher Daniel Traxler als Dritter des kleinen Finales in der Endabrechnung auf Rang sieben. Unmittelbar hinter Traxler wurde Robert Winkler Achter. Der Steirer konnte jedoch nach einem schweren Sturz in der Vorschlussrunde, bei dem er sich eine Verletzung in der Leistengegend im rechten Oberschenkel zugezogen hatte, nicht mehr zum kleinen Finale antreten. Sandro Siebenhofer, der zum "Rookie of the Year" der Weltcup-Saison gewählt wurde, erreichte das Viertelfinale und wurde Zehnter.

Traxler und Winkler fuhren bis ins Halbfinale ein starkes Rennen. So katapultierte sich Winkler im Viertelfinale dank einer guten Renntaktik und gekonnter Überholmanöver von Platz vier auf Rang eins nach vorne. Doch im Kampf um einen Platz im großen Finale kamen beide Österreicher im ersten Semifinal-Heat zu Sturz. Traxler wurde ein Verschneider bereits in der Startsektion zum Verhängnis. Winkler und der Franzose Bastien Midol flogen nach einem harten Positionskampf in der Zielkurve mit hoher Geschwindigkeit ins Fangnetz. Während der bereits vor dem letzten Rennen als Weltcup-Gesamtsieger festgestandene Midol das Rennen fortsetzen konnte und hinter seinem Landsmann Jean Frederic Chapuis und dem Kanadier Brady Leman Dritter wurde, war das Saisonfinale für Winkler vorzeitig zu Ende.

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Foto: GEPADer Steirer Robert Winkler konnte in Veysonnaz nach einem Sturz in der Vorschlussrunde nicht mehr zum kleinen Finale antreten.

"Bei mir ist nicht mehr viel drinnen im Tank, aber das ist auch kein Wunder, nachdem ich die beiden vergangenen Saisonen wegen Verletzungen verpasst habe. Aber ich bin mit meinem Comeback sehr zufrieden und glücklich, wie der Winter für mich gelaufen ist", bilanzierte Daniel Traxler. Robert Winkler kommentierte das Saisonfinale mit Galgenhumor: "Ich habe gekämpft, bis ich im Netz gelegen bin. Bis zum Sturz ist meine Taktik aber perfekt aufgegangen. Schade, dass das letzte Rennen so enden muss."

Sandro Siebenhofer freute sich nicht nur über die Einstellung seines besten Weltcup-Resultats vom vergangenen Februar in Feldberg (GER), sondern auch darüber, dass er zum Aufsteiger des Jahres gewählt wurde. "Ich habe in dieser Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht. Dass meine Leistungen auch den Coaches der anderen Nationen aufgefallen sind, macht mich sehr stolz", so Sandro Siebenhofer.

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Foto: ÖSVSandro Siebenhofer wurde von den Trainern aller Weltcup-Teams zum "Rookie of the Year" gewählt.

Für Johannes Rohrweck (19.), Adam Kappacher (20.), Johannes Aujesky (25.) und Christoph Wahrstötter (30.) war heute jeweils im Achtelfinale Endstation. Bester Österreicher im Skicross-Weltcup wurde Daniel Traxler als Sechster. Robert Winkler belegte unmittelbar vor seinen ÖSV-Teamkollegen Rohrweck und Aujesky den zwölften Platz.

Bei den Damen beendete Andrea Limbacher die Saison nach ihrem Aus im Viertelfinale mit einem 13. Platz. Der Tagessieg ging an die Kanadierin Marielle Thompson vor der Schwedin Sandra Näslund und der Französin Alizee Baron. Der Schweizerin Fanny Smith reichte ein siebenter Platz zum Gewinn der Skicross-Kristallkugel. Limbacher landete in der Weltcup-Gesamtwertung an der sechsten Stelle.

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