Eberhard Sechster im Sprint

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Foto: EXPA/Adelsberger Julian Eberhard landete im Sprint mit einem Fehler auf Rang sechs.

Johannes Thingnes Bö hat den Sprintbewerb in Hochfilzen gewonnen. Der Norweger, der mit überlegener Laufbestzeit glänzte, setzte sich trotz einer Strafrunde vor dem fehlerlosen Franzosen Martin Fourcade durch. Dritter wurde Benedikt Doll aus Deutschland, der ebenfalls alle zehn Scheiben traf.     

Dem ÖSV-Team, wo jeder Athlet zumindest einmal in die Strafrunde musste, blieb zum Auftakt der Heimrennen ein Podestplatz verwehrt, mannschaftlich gesehen zeigte das Team von Ricco Groß aber eine starke Leistung. Julian Eberhard, der sowie Simon Eder, Dominik Landertinger und Felix Leitner einmal in die Strafrunde musste, landete mit einer halben Minute Rückstand als bester Österreicher auf Rang sechs. Simon Eder (14.) und Dominik Landertinger (16.) schufen sich mit knapp einer Minute Rückstand ebenfalls eine gute Ausgangsposition für das morgige Verfolgungsrennen. Für Felix Leitner gab es als 35. erneut Weltcuppunkte.

Stimmen

Julian Eberhard: "Um ganz oben zu stehen, braucht es eine perfekte Leistung. Das ist auch immer mein Ziel. Ich habe jetzt eine Trefferquote von 90 Prozent. Das ist ok, aber für ganz vorne zu wenig. Läuferisch habe ich mich gut gefühlt, die Form und das Selbstvertrauen passen und auch das Material hat wieder funktioniert. Alles in allem eine ansprechende Leistung und eine gute Ausgangsposition für das morgige Rennen."     

Simon Eder: „In einem Sprint muss bei mir alles passen. Das heißt hundert Prozent Trefferquote, dann kann sich auch einmal ein Stockerl ausgehen. Der eine Fehlschuss hat mich heute etwas aus dem Konzept gebracht. Aber es ist halt immer wieder ein harter Kampf um jeden Schuss, da wird einem nichts geschenkt. Jetzt sind wir mittendrin im Heimweltcup, morgen heißt es vor allem die Nerven im Griff zu haben."

Dominik Landertinger: „Es hat ganz gut gepasst, der letzte Schuss im Liegendschießen war schlecht. Der Fehler ärgert mich, denn der hätte nicht sein müssen. Ansonsten war es ein gutes Rennen und im Vergleich zu Pokljuka sicher ein Schritt nach vorne. Ganz in Form bin ich aber noch nicht."

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