Eder in der Verfolgung auf Rang acht

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Foto: GEPA "Mr. Zuverlässig" Simon Eder (hier im Gespräch mit Herrenchef Ricco Groß) schaffte es in Antholz zweimal in die Top-Ten.

Johannes Thingnes Bö ist im Moment das Maß aller Dinge im Biathlonsport. Der 25-jährige Norweger feierte beim Verfolgungsrennen in Antholz trotz drei Strafrunden seinen elften Saisonsieg.

Dahinter klassierte sich angeführt von Antonin Guigonnat (+34,8 sec.) und Quentin Fillot-Maillet (+40,6 sec.) ein französisches Quartett. Bester Österreicher war erneut Simon Eder, der das Rennen auf Platz acht beendete. Der Salzburger musste nach zwei fehlerfreien Liegendserien, im Stehendanschlag je einmal in die Strafrunde und wies im Ziel 1:29,9 Minuten Rückstand auf. Julian Eberhard (14.) schaffte es trotz fünf Strafrunden noch in die Top-15. Sein Bruder Tobias (43.) und Felix Leitner (48.) verpassten heute die Weltcup-Punkteränge.

Simon Eder: „Top-Ten, vom Ergebnis her passt das schon. Ab der dritten Runde hat es mir – wie man so schön sagt – den Stecker gezogen. Wenn man bei dieser Höhe keinen guten Tag hat, dann hat man gleich einen schlechten. Bis Kilometer sieben habe ich gekämpft, ab da habe ich gewusst, das reicht heute nicht für ein Stockerl. Dann habe ich auch Tempo rausgenommen, um am Schießstand durchzukommen. Einmal habe ich sogar auf die Verfolgergruppe gewartet, um am Schießstand links und rechts Windschutz zu haben.“

Julian Eberhard: „Das war ein taktisches geprägtes Rennen. Durch den teils böigen Wind konnte man weder in der Loipe noch am Schießstand richtig attackieren, weil man immer dem Wind ausgesetzt war. Dadurch war es in der Loipe auch extrem mühsam sich vorzuarbeiten. Am Schießstand musste man mehr oder weniger auf ein Windloch warten, aber da ging es allen gleich. Für eine Verbesserung des Sprintergebnisses war das heute zu wenig.“

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