Eder Zehnter in der Verfolgung

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Foto: GEPA Dank einer perfekten Schießleistung schaffte es Simon Eder im Jagdrennen in die Top-Ten.

Der Ukrainer Dmytro Pidruchnyi holte sich bei der Biathlon-WM in Östersund (SWE) trotz zweier Strafrunden sensationell Gold in der Verfolgung. Mit einer fehlerlosen Finalserie fing der Vierte des gestrigen Sprints, der noch nie auf einem Weltcuppodest stand, noch den lange Zeit überlegen führenden Sprintsieger Johannes Thingnes Bö (NOR) ab, der im letzten Stehendanschlag gleich drei Scheiben stehen ließ.

Der Rückstand von Bö nach insgesamt fünf Strafrunden betrug 8,3 Sekunden. Bronze ging wie gestern an den Franzosen Quentin Fillot-Maillet (3 Fehler/+17,7 sec.). Bester Österreicher war einmal mehr Simon Eder. Der 15. des gestrigen Sprints traf als einziger Athlet des gesamten Starterfeldes alle zwanzig Scheiben und verbesserte sich damit um fünf Ränge auf Platz zehn. Sein Rückstand auf Bronze betrug etwas mehr als eine halbe Minute. Julian Eberhard (4 Fehler) und Felix Leitner (2) belegten die Ränge 19 und 22. Dominik Landertinger, der fünfmal in die Strafrunde musste, fiel auf Rang 34 zurück.

Stimmen:

Simon Eder: „Ein Top-Ten-Platz ist super, mehr war einfach nicht möglich. Ab der dritten Runde habe ich mein eigenes Tempo laufen müssen. Ich habe es zwei Runden lang probiert, aber es ist mir dann so in die Oberschenkel eingefahren. Für meinen Körper ist es nach längerer Krankheitspause vier Tage voll durchgegangen. Jetzt gilt es die nächsten Tage so geht es geht zu regenerieren, dann werde ich noch einmal voll angreifen. Die Schießleistung war natürlich super, es hat bei dem einen oder anderen Schuss aber auch ein bisschen Glück gebraucht.“

Julian Eberhard: „Ich habe versucht mit kontrolliertem Risiko nach vorne zu kommen. Zu Beginn habe ich auch wirklich gut ins Rennen gefunden, irgendwann habe ich aber gemerkt ‚Ich stehe an‘. Ich habe ab diesem Zeitpunkt in der Runde kaum mehr Positionen gutmachen können. Alles in allem war es ein sehr schwieriges Rennen, aber ich fühle mich körperlich von Tag zu Tag besser.“

Felix Leitner: „Es war von Anfang an eine Hetzjagd. Nach den beiden fehlerlosen Liegendserien konnte ich mit dem Schweden Samuelsson mitlaufen. Beim ersten Stehendanschlag sind dann leider zwei Fehler passiert. Ich wusste aber, dass mit einem Nuller zum Schluss noch einiges möglich ist. Das ist gelungen und die letzte Runde war richtig geil.“

Weiteres WM-PROGRAMM Östersund (SWE):

Dienstag, 12.03.2019, Damen Einzel, 15.30 Uhr

Mittwoch, 13.03.2019, Herren Einzel, 16.10 Uhr

Donnerstag, 14.03.2019, Single Mixed Staffel, 17.10 Uhr

Samstag, 16.03.2019, Damen Staffel, 13.15 Uhr

Samstag, 16.03.2019, Herren Staffel, 16.30 Uhr

Sonntag, 17.03.2019, Damen Massenstart, 13.15 Uhr

Sonntag, 17.03.2019, Herren Massenstart, 16.00 Uhr

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