WM: Eder verpasst als Vierter knapp eine Medaille   

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Foto: GEPA Simon Eder belegte zum Abschluss der Biathlon-WM in Pokljuka Rang vier.

Die Biathlon-Weltmeisterschaft in Pokljuka (SLO) 2021 ist Geschichte. Im abschließenden Massenstart-Rennen der Herren zeigte Simon Eder erneut eine großartige Leistung. Der 37-Jährige hielt sich das gesamte Rennen über im absoluten Spitzenfeld, musste insgesamt nur eine Strafrunde in Kauf nehmen und belegte am Ende den starken vierten Platz (23,1 sek.).   

Vor allem zu Beginn des Rennens lieferte der Salzburger eine grandiose Vorstellung ab. Nach drei fehlerfreien Schießeinlagen ging es gemeinsam mit Sturla Holm Laegreid aus Norwegen und dem Slowenen Jakov Fak zum letzten Stehendschießen. Bei einem packenden Showdown mussten gleich alle drei Athleten mit einem Fehlschuss in die Strafrunde abbiegen, dadurch schafften plötzlich sowohl der Franzose Quentin Fillon Maillet als auch der Norweger Johannes Dale wieder den Anschluss an die Medaillenränge. Während Sturla Holm Laegreid souverän seiner vierten Goldmedaille in Pokljuka entgegen lief, war Simon Eder dahinter voll dabei im Kampf um eine Medaille. Am Ende verpasste der 37-Jährige in einer dramatischen Schlussrunde knapp die Bronzemedaille und belegte Rang vier (+23,1 sek.).

Hinter Sturla Holm Laegreid sicherte sich dessen Landsmann Johannes Dale Silber (10,2 sek.). Die Bronzemedaille ging an Quentin Fillon Maillet (+12,8 sek.) aus Frankreich.       

Simon Eder (Vierter): „Ich glaube, an so einem Tag wie heute, an dem Lisa Hauser die Goldmedaille holt, können wir diesen vierten Platz gut verschmerzen. Das war heute ein historischer Tag für den österreichischen Biathlonsport. Ab der dritten Runde habe ich gemerkt, dass ich absolut mithalten kann, weil ich noch nicht am Limit war. Dann habe ich meine Chance gewittert, aber leider war das Glück bei meinem letzten Schießen mit einem knappen Fehler nicht auf meiner Seite. Ich war nicht einmal nervös, weil ich mental so gut drauf war. Dass auf der Schlussrunde dann noch beide daherkommen, ist natürlich schade, mir hätte einer gereicht.“

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