Ein Sprint zum Auftakt der Weltcup-Saison

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Foto: ÖSV Andrea Limbacher vertritt als einzige Dame die rot-weiß-roten Farben beim Weltcup-Start in Arosa. Katrin Ofner fehlt noch verletzungsbedingt.

Mit zehn Tagen Verspätung aufgrund der Rennabsagen in Val Thorens (FRA) und im Montafon starten am kommenden Montag auch die Skicrosser in Arosa in die Weltcup-Saison 2018/19.

Für das Sprintrennen im Schweizer Kanton Graubünden hat Sabine Wittner, die sportliche Leiterin für Skicross im ÖSV, mit Andrea Limbacher eine Dame sowie mit Johannes Aujesky, Adam Kappacher, Johannes Rohrweck, Sandro Siebenhofer, Daniel Traxler, Christoph Wahrstötter und Robert Winkler sieben Herren nominiert.

Das ÖSV-Team nützte die zusätzliche Vorbereitungszeit, die sich durch den verspäteten Saisonstart ergeben hat, um bei zwei Trainingskursen im Crosspark auf der Reiteralm einen letzten Feinschliff vorzunehmen. "Wir waren alle schon darauf eingestellt, dass die Saison am zweiten Dezember-Wochenende in Val Thorens losgeht. Es war wichtig, nach den Absagen die Spannung hochzuhalten und dazu war das Training auf der Reiteralm optimal", sagte ÖSV-Skicross-Headcoach Lukas Inselsbacher. "Wir haben dabei auch versucht, die Besonderheiten des Sprintrennens in Arosa zu simulieren, denn ein Kurs mit einer Fahrzeit von nur rund 25 Sekunden verzeiht keine Fehler. Dazu gibt es am Sonntag unmittelbar vor der Qualifikation nur ein Training, auch das ist ungewöhnlich", ergänzte Inselsbacher.

Aufgrund der Absagen umfasst die diesjährige Cross-Alps-Tour anstatt der ursprünglich geplanten sechs lediglich drei Rennen. Neben Arosa zählen auch die beiden Bewerbe in der kommenden Woche in Innichen (21./22. Dezember) dazu. Neu konzipiert wurden für diese Saison auch die Sanktionen für regelwidriges Verhalten während der Heats. Das dreistufige System sieht verbale Verwarnungen, gelbe sowie rote Karten vor. Zwei verbale Verwarnungen haben eine gelbe Karte zur Folge, zwei gelbe Karten führen zu einer roten Karte. Wird ein Athlet mit einer gelben Karte bedacht, wird er in dem entsprechenden Heat an die letzte Stelle rückversetzt, kommt aber noch ins Klassement. Zudem bleibt die gelbe Karte eine komplette Saison lang im "Strafregister" des sanktionierten Athleten bestehen. Erhält ein Athlet eine rote Karte, wird er disqualifiziert und erhält keine Weltcup-Punkte für das Rennen, in dem er "Rot" sieht. Das gleiche System gilt natürlich auch für die Damen. Bis zur vergangenen Saison wurden zwar ebenfalls gelbe Karten gezeigt, die jedoch keine weiteren Sanktionen nach sich gezogen hatten.

ÖSV-Aufgebot für den Skicross-Weltcup in Arosa (SUI):

Damen (1): Andrea Limbacher (OÖ).
Herren (7): Johannes Aujesky (NÖ), Adam Kappacher (S), Johannes Rohrweck (OÖ), Sandro Siebenhofer (ST), Daniel Traxler (OÖ), Christoph Wahrstötter (T), Robert Winkler (ST).

Programm:

Sonntag, 16. Dezember 2018:
17.30 Uhr: Qualifikation Herren
18.30 Uhr: Qualifikation Damen

Montag, 17. Dezember 2018:
19.30 Uhr: Finale der Top 32 Herren und Top 16 Damen

TV-Hinweis:
ORF SPORT+ überträgt den Skicross-Weltcup in Arosa am Montag, 17.12.2018, ab 19.25 Uhr LIVE!

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