Emotionaler Grasski-Weltcup in Rettenbach

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Foto: Robert Hetfleisch Philipp Gschwandtner holte im Super-G als Dritter einen Podestplatz.

Es war ein sehr emotionales Grasski Weltcup-Wochenende in Rettenbach im Burgenland. Knapp zehn Tage nach dem plötzlichen Tod von Ex-Grasskiläuferin Nicole Gerlach raste ihr Schwester Jacqueline zum Doppelsieg. 

In Abwesenheit von Gesamtweltcupsiegerin Kristin Hetfleisch (Babypause) gewann die Salzburgerin die Riesentorlauf und Superkombi-Wertung. Lediglich im Super-G musste sich Gerlach der starken Tschechin Adela Kettnerova geschlagen geben. Ein Topleistung der 28-Jährigen, die durch den völlig überraschenden Tod ihrer um drei Jahre jüngeren Schwester überschattet wurde. Die Niederösterreicherin Ingrid Hirschhofer landete im Super-G auf Rang vier und in der Superkombi auf Rang sechs. Lisa Wusits war nicht am Start.

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Foto: Robert HetfleischJacqueline Gerlach feierte in Rettenbach einen sehr emotionalen Doppelsieg.

Bei den Herren feierte der Tscheche Martin Bartak einen Doppelsieg (Riesentorlauf und Super-G). Die Super-Kombination ging an den Italiener Edoardo Frau. Aus österreichischer Sicht waren ein dritter Platz von Philipp Gschwandtner im Super-G, ein vierter Rang von Sascha Posch in der Super-Kombination und Platz 5 von Philipp Gschwandtner im Riesentorlauf die Highlights. Der Tiroler Hannes Angerer holte mit Platz sechs im Riesentorlauf und Platz acht im Super-G zwei Spitzenplätze. Roland Schlögl (9. Super G) und Sascha Posch (9. Riesentorlauf) sorgten für weitere Top-Ten-Plätze des ÖSV-Grasski-Teams.

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Foto: Robert HetfleischSascha Posch holte in der Superkombi Rang vier.

„Gratulation an unser dezimiertes Team. Wir sind ja in einer Um- und Aufbau-Phase. Und diese Platzierungen waren auch angesichts der Schocknachricht vom Tod Nicole Gerlachs nicht zu erwarten. Gratulation auch an das Organisationsteam. Rettenbach ist top – herzlichen Dank dafür“, sagt ÖSV Grasski-Referent Gottfried Wolfsberger.

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