Premierensieg für Marita Kramer

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Foto: GEPA Marita Kramer segelt zu ihrem ersten Sieg

Der Erfolgslauf der Skispringerinnen geht auch nach der kleinen Pause weiter: Marita Kramer feiert mit 18 Jahren in Sapporo (JPN) den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. Rang drei geht ebenso an Österreich: die Vorarlbergerin Eva Pinkelnig konnte sich gegenüber dem ersten Durchgang verbessern und sichert sich damit ihren nächsten Podestplatz. 

Die junge Salzburgerin konnte ihre erste Halbzeitführung auch im zweiten Durchgang bestätigen und mit einem 135 Meter Sprung den Sieg einfahren. Unmittelbar vor ihr startete die bisherige Saisondominatorin aus Norwegen, Maren Lundby, und sie pulverisierte den bisherigen Schanzenrekord mit 139 Meter. Kramer ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und segelte zum Sieg in Japan.

"Mein Ziel waren die Top-10. Aber ich habe umgesetzt, was ich mit den Trainern besprochen habe. Das Ergebnis ist natürlich megacool. Vor dem zweiten Durchgang war ich ein bisschen nervös. Das war eine ungewohnte Situation für mich. Die Schanze in Sapporo ist sicher eher eine Fliegerschanze und das liegt mir. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Wettkampf morgen." Marita Kramer

Infos Sara Marita Kramer: Geboren am 25. Oktober 2001 in Apeldoorn (NED). Sara ist ihr Rufname. Marita steht in der Geburtsurkunde, weshalb sie auch in allen offiziellen Unterlagen als "Marita Kramer" gelistet ist. 2008 zog sie mit ihrer Familie nach Maria Alm in Salzburg. Sie hat derzeit noch beide Staatsbürgerschaften. Im Alpen Cup hat sie zwei offizielle FIS-Ergebnisse in der Nordischen Kombination. Mittlerweile ist sie allerdings ausschließlich Skispringerin. Ihre um zwei Jahre jüngere Schwester Femke Kramer ist Biathletin und aktuell bei den Youth Olympic Games in Lausanne (SUI) im Einsatz.

Rang drei konnte sich Eva Pinkelnig sichern. Sie segelte im zweiten Durchgang auf 134 Meter und reihte sich damit ein paar Plätze nach vorne und sicherte sich ihren nächsten Podestplatz im Weltcup.

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Foto: GEPAEva Pinkelnig springt auf Rang drei

Stark präsentierten sich auch die andren Österreicherinnen: Platz fünf geht an Daniela Iraschko-Stolz, Platz sechs sichert sich Chiara Hölzl und Jacqueline Seifriedsberger komplettiert als 15. das ÖSV-Ergebnis.

"Ich habe gewusst, dass unsere Damen im Training allesamt gut gesprungen sind. Wir sind sehr locker in den Wettkampf hineingestartet. Es freut mich irrsinnig für Sara, dass sie heute zum ersten Mal gewonnen hat. Sie hat in den vergangenen Monaten so cool an sich und ihren Sprüngen gearbeitet und heute richtig Nervenstärke bewiesen. Auf der anderen Seite freue ich mich auch für die gesamte Mannschaft. Es war mir wichtig, dass wir mannschaftlich breit aufgestellt sind. Für so ein Ergebnis muss man als Team sehr gut zusammenarbeiten und natürlich braucht es auch das notwendige Quäntchen Glück. Darauf wollen wir weiter aufbauen." Harald Rodlauer

Endergebnis

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