FJ Rehrl in Ruka auf Platz 7

lowres_1357_GEPA-20221125-101-133-0058
GEPA FJ Rehrl sprintet in Ruka zu Platz 7

Das ersten Rennen der Saison in Ruka (FIN) konnte der Deutsche Julian Schmid für sich entscheiden. Er setze sich dabei gegen Ryota Yamamoto (JPN; +5,9sek) auf Platz 2 und Jens Luraas Oftebro (NOR; +11sek) auf Platz 3 durch.

Die Österreicher konnten heute im Kampf um die Podestplätze kein Wort mitreden, Franz-Josef Rehrl wurde als bester Österreicher Siebenter.

Der Sprungdurchgang lief dabei für das rot weiß rote Team etwas durchwachsen. Während einige Athleten nicht ihre gewohnte Sprungform auf die Schanze brachten, haderten vor allem die hinteren Starter des Feldes mit schweren Windbedingungen. Mit den kniffligen Verhältnissen kam Mario Seidl aus österreichischer Sicht am besten zurecht. Der Salzburger platzierte sich auf Platz drei, sein Rückstand auf den Halbzeitführenden Japaner Ryota Yamamoto betrug 44 Sekunden. Franz-Josef Rehrl platzierte sich als 9. mit 1min 16sek Rückstand ebenso noch in den Top Ten, Johannes Lamparter folgte als 14. auf die Loipe. Einen rabenschwarzen Tag erwischte der Tiroler Lukas Greiderer. Greiderer lag nach dem Springen nur auf dem 45. Rang und verzichtete auf ein Antreten im Langlaufrennen.

Die Athleten musste bei klirrender Kälte fünf Kilometer bewältigen. Während Schmid und Yamamoto uneinholbar an der Spitze lagen, konnte Seidl das Tempo mit Oftebro nicht mitgehen und musste den Norsker ziehen lassen. Der Salzburger wurde in der zweiten Runde von einer fünf Mann starken Verfolgergruppe, in der sich auch Rehrl festbiss, eingeholt. Schlussendlich reichte es im Schlusssprint ins Stadion für den siebenten Platz (+41,8sek) für Franz-Josef Rehrl und den achten Platz (+42,4sek) für Mario Seidl. Johannes Lamparter kam als 13. mit 1min 14,6sek Rückstand ins Ziel.

Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:

15. Stefan Rettenegger

16. Martin Fritz

27. Philipp Orter

38. Thomas Rettenegger

Ergebnis

Franz-Josef Rehrl: „Im Grunde war es ein solider Wettkampf für mich, ich habe auf der Schanze einen sehr guten Sprung gezeigt. Unter schwierigen Bedingungen wurde er jedoch nicht so ganz belohnt, wie ich mir das erhofft habe. Auf der Loipe habe ich etwas riskieren müssen, da die schnellen Läufer vor mir waren. Ich habe um den vierten Platz mitgekämpft, schlussendlich ist es der siebente Platz geworden, ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Die Lunge brennt nach einem Rennen bei so tiefen Temperaturen, jetzt heißt es gut aufwärmen und erholen, das Wochenende hat gerade erst begonnen.“

lowres_6714_GEPA-20221125-101-109-0008
GEPAMario Seidl machte heute auf der Schanze fast 40 Plätze gut

Mario Seidl: „Es war heute sicher nicht die Topleistung, vor allem auf der Schanze habe ich im Vergleich zu gestern einiges liegen gelassen. Läuferisch war es schwer einzuordnen nach dieser durchwachsenen Vorbereitung. Das Rennen war, wie wir so schön sagen, ein Durchputzer, ein Rennen zum reinkommen. Wir haben noch zwei Rennen und da möchte ich wieder mein bestes geben.“

lowres_7606_GEPA-20221125-101-109-0006
GEPAOrtet auf der Schanze noch Verbesserungspotential: Johannes Lamparter

Johannes Lamparter: „Es war ein solider Start, es könnte besser sein, es hätte aber auch schlechter sein können. Ich möchte Schritt für Schritt weiter arbeiten, speziell auf der Schanze spüre ich, dass es nach ganz vorne noch etwas fehlt. Läuferisch fühle ich mich parat, ich kann auf der Loipe mit jedem mitgehen. Jetzt heißt es vor allem auf der Schanze weiterarbeiten.“

Morgen Samstag geht die Ruka Tour weiter mit einem Gundersen-Bewerb über 10 Kilometer.

Programm:

Samstag, 26.11.2022

12.15 Uhr: Probedurchgang HS 140

13.30 Uhr: Wertungsdurchgang HS 140

16.20 Uhr: Langlauf 10km

Weitere Meldungen