Giacobini holt Bronze bei Grasski-JWM

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Foto: Gabi Horvath Für die kleine ÖSV-Abordnung reichte es in Tschechien immerhin für eine Bronzemedaille.

Trotz eines stark dezimierten Teams – die ÖSV-Mannschaft befindet sich gerade im Umbruch – reichte es bei der Grasski-Junioren-WM in Stitna Nad Vlari  (CZE) zu Edelmetall. 

So könnte man das Abschneiden des ÖSV Grasski-Nachwuchs-Teams am besten beschreiben. Die Burgenländerin Lisa Giacobini holte bei den Titelkämpfen im tschechischen Stitna Nad Vlari Bronze in der Superkombination und sorgte damit für das Highlight aus rot-weiss-roter Sicht. „Wir waren auf Grund von Verletzungen nur mit drei AthletInnen am Start. Neben Platz drei in der Kombi zeigte Lisa Giacobini mit Platz 5 im Riesentorlauf und Platz 7 im Super-G, dass man in Zukunft mit ihr rechnen kann. Eine enorme Steigerung, die uns alle sehr glücklich macht“, sagte ÖSV-Grasski Referatsleiter Gottfried Wolfsberger. “ Bei den Herren war Roland Schlögl nicht ganz fit angetreten, machte sich aber selbst zu viel Druck. Platz 6 im Super-G war das einzige zählbare Ergebnis des 19-Jährigen vom SC Neudörfl. Der Niederösterreicher Sebastian Posch holte Platz 10 im Riesentorlauf und Platz 15 in der Super-Kombi.

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Foto: Gabi HorvathLisa Giacobini aus dem Burgenland holte Bronze in der Super-Kombination.

Alle überragende Athletin war die Japanerin Chisaki Maeda, die sich bei den Damen zur vierfachen Junioren-Weltmeisterin krönte. Bei den Herren ging der Sieg in allen Disziplinen an die Hausherren aus Tschechien. 2 x Marin Bartak (Riesentorlauf und Super-G), Filip Machu (Superkombi) und Jan Borak (Slalom) heißen die neuen Junioren-Weltmeister.

„Wir sind in einer Phase des Umbruchs, aber für die Zukunft bin ich richtig zuversichtlich. Bei einem internationalen Grasski Schülercamp im italienischen Presolana war der ÖSV mit 13 Kindern und Schülern von der U12 bis zur U16 vertreten. Und mit einem guten Dutzend an Podestplätzen zeigte der Nachwuchs auch gewaltig auf“, so Gottfried Wolfsberger abschließend.

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