Gram Elfte bei Halfpipe Weltcup in Copper Mountain

Halfpipe WC Copper Mountain

Das ÖSV- Halfpipe Team startete diese Woche mit dem ersten FIS Halfpipe Weltcup im amerikanischen Copper Mountain (Colorado) in die neue Saison. Elisabeth Gram verpasste mit Platz elf um 6,25 Punkte das Finale der besten Acht, Marco Ladner zog sich nach einem Sturz im Training einen Bruch des Steißbein zu und fällt für sechs Wochen aus. 

Die tief winterlichen Bedingungen beim Training und der Qualifikation machte die Halfpipe etwas langsam, die Wettkampfbedingungen waren dennoch sehr gut. Ladner löste bei einem seiner Trainingssprünge zu früh den Trick und landete nach einem Double Cork direkt am Coping (Rand) der Halfpipe. Aufgrund der Diagnose “Steißbeinbruch” war für Marco Ladner der erste Weltcup leider somit schon vor Quali-Beginn zu Ende. “Mir geht es den Umständen entsprechend schon wieder sehr gut und ich blicke schon wieder mit voller Motivation nach vorne.”, so der 20-jährige Ischgler. 

Nach sechs bis sieben Wochen Pause sollte Marco Ladner ab Mitte Jänner wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehren können und für die WM in Park City Anfang Februar wieder voll einsatzbereit sein.

Elisabeth Gram absolvierte in Copper sehr gute Trainingsläufe und peilte einen fixen Finaleinzug an. In der Qualifikation fehlte es ihr an Höhe und sie konnte somit keinen perfekten Lauf hinunter bringen und sich schlussendlich mit Rang elf zufrieden geben. Für die Tirolerin ist “auf alle Fälle Luft nach oben, und ich weiß nun woran ich weiterhin explizit arbeiten muss.” 

Der Olympia-Achte Andreas Gohl musste den Weltcup in Copper nach Bruch des Ellbogen im vergangenen November noch auslassen und steigt ebenfalls mit Ende Dezember wieder in den Trainingsbetrieb ein.

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