Greiderer Sechster im Freitags-Bewerb

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GEPA

Beim ersten Weltcup des neuen Jahres, im italienischen Val di Fiemme, lieferten die ÖSV-Athleten eine starke Teamleistung ab. Für die Podestplätze reichte es dennoch nicht.

Beim siebenten Saisonsieg des Norwegers Jarl Magnus Riiber wurde Lukas Greiderer bester Österreicher. Martin Fritz schaffte als Siebenter ebenfalls den Sprung in die Top 10. Insgesamt konnten sich gleich sieben ÖSV-Athleten in den Top 30 platzieren. 

Die Athleten mussten den 2,5km Rundkurs im Stadion von Lago di Tesoro viermal bewältigen. Im Rennen bildete sich hinter Riiber zunächst eine 11-Mann starke Verfolgergruppe, die im Rennverlauf auf 17 Mann anwuchs. Bis kurz vor dem Ziel hielten sich Klapfer, Greiderer, Rehrl und Fritz in dieser Gruppe an einer aussichtsreichen Position im Kampf um die Podiumsplätze.

„Das Entscheidende, wieso es heute nicht für ganz vorne gereicht hat, war sicherlich die Sprungleistung. Mit 1:20 Minuten Rückstand hatte ich da schon einen weiten Weg bis ganz nach vorne. Ich habe mich auf der Loipe aber super gefühlt und zum Schluss war es ein richtig harter Kampf in der großen Gruppe. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, morgen werde ich alles dran setzen, dass ich nach dem Springen bereits eine bessere Ausgangsposition habe, dann ist einiges möglich.“ Lukas Greiderer

Greiderer, der nach dem Springen noch auf Platz 14 lag, konnte in der Loipe eine Spitzenleistung abrufen und lief auf den sechsten Rang vor. Zweitbester Österreicher wurde knapp dahinter Martin Fritz als Siebenter. Lukas Klapfer, nach dem Springen 16., konnte einige Plätze gut machen und belegte den elften Rang. Franz-Josef Rehrl, hervorragender Dritter des Springens, fiel auf Rang zwölf zurück. Der 18-jährige Johannes Lamparter wurde guter 16. Die weiteren ÖSV-Athleten: Philipp Orter (23.), Bernhard Gruber (28.) und Thomas Jöbstl (34.).

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, endlich wieder einmal ein Langlaufrennen, in dem ich zum Schluss noch ein paar Körner übrig hatte. Die Ausgangsposition nach dem Springen war schon richtig gut, bis ganz nach vorne hat es leider noch nicht gereicht. Ich bin aber zuversichtlich, dass es die nächsten Tage noch weiter aufwärts geht.“ Martin Fritz

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GEPAFranz-Josef Rehrl landete im Springen auf Platz drei. In der Loipe musste er einige Ränge einbüßen.

„Das Finish ist leider nicht meine große Stärke und bei so vielen Leuten war ich etwas überfordert heute. Auf morgen muss ich mir für den Schluss eine bessere Taktik zurechtlegen, bis zur letzten Runde war das Laufen heute aber absolut ok. Für eine bessere Platzierung muss ich auf der Schanze definitiv auch noch etwas zulegen.“ Franz-Josef Rehrl

Ergebnis

Morgen Samstag steht der zweite Bewerb auf dem Programm (10:00 Uhr Springen HS104, 13:30 Uhr Langlauf 10km). Am Sonntag folgt der Teamsprint (9:30 Uhr Springen HS104, 14:00 Uhr Langlauf Teamsprint 2x7,5km).

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