Grünes Licht für Cross-Weltcup im Montafon

20191203_haemmerle
Foto: GEPA Der amtierende SBX-Weltcup-Sieger Alessandro Hämmerle (rotes Trikot) geht voll motiviert in sein Heimrennen im Montafon.

Die Rennen der Snowboard- und Skicrosser gehen am 13. und 14. Dezember 2019 am Hochjoch in Szene. Ein neuer und kürzerer Streckenverlauf verspricht Spannung pur!

Der Internationale Skiverband FIS gab in Abstimmung mit dem Österreichischen Skiverband grünes Licht für die Austragung der Weltcup-Bewerbe im Montafon. "Ich sehe den Zieleinlauf direkt oberhalb des Kapellrestaurants durch die Verkürzung der Strecke als äußerst positiv. Die Erreichbarkeit der Rennen und der Einblick auf den gesamten Kurs garantieren für die Zuschauer Aufregung pur", so OK-Präsident Peter Marko.

Den sportlichen Auftakt der Weltcup-Woche im Montafon machen die Snowboardcrosser. Der amtierende SBX-Weltcup-Sieger und Lokalmatador Alessandro Hämmerle hat bei seinem Heimrennen einen Podestplatz im Visier. "Die Vorfreude auf die Rennen im Montafon ist wie immer riesig. Ich bin sehr froh darüber, dass der Weltcup stattfinden kann. Wenn der fehlen würde, wäre die Saison nicht komplett", betonte Alessandro Hämmerle und ergänzte. "Vor heimischem Publikum zu fahren, bedeutet mehr Druck, aber es pusht mich auch sehr, meine Bestleistung zu zeigen." Auch Alessandros Bruder Luca Hämmerle hat in der Vorbereitung einen großen Schritt nach vorne gemacht und möchte ein gewichtiges Wort um die Topplätze mitreden.

Sein Debüt im Skicross-Weltcup feiert der Gargellner Frederic Berthold, der vor Beginn der vergangenen Saison vom Ski-Alpin-Lager zu den Skicrossern gewechselt ist. "Es ist natürlich etwas Besonderes, ausgerechnet in meiner engeren Heimat mein erstes Weltcup-Rennen im Skicross zu fahren. Ich hoffe, dass ich mich mit einer guten Leistung für weitere Einsätze empfehlen kann", erklärte Frederic Berthold. Bevor die Skicrosser im Montafon ihre Zelte aufschlagen, bestreiten sie am kommenden Wochenende zwei Weltcup-Bewerbe in Val Thorens (FRA). "Ich bin zuversichtlich, dass wir bereits mit guten Ergebnissen im Gepäck zum Heimrennen nach Österreich reisen", so Sabine Wittner, die sportliche Leiterin für Skicross im ÖSV.

20191203_berthold
Foto: ÖSVDer Vorarlberger Frederic Berthold feiert am Hochjoch sein Debüt im Skicross-Weltcup.

Aufgrund der bisherigen schwierigen Wetterlage wurde die Strecke auf 600 Meter verkürzt. Das neue Ziel liegt direkt oberhalb des Kapellrestaurants und ist für die Zuschauer optimal erreichbar. Für den Kurs mit zwei Steilkurven werden zwischen 25.000 und 30.000 Kubikmeter Schnee benötigt. Es wird erwartet, dass es vor allem auf den ungewöhnlich langen Start- und Zielgeraden packende Positionskämpfe geben wird.

Weitere Meldungen