Gstrein bester Österreicher im Slalom

Gstrein
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Beim ersten Saisonslalom in im französische Val d’Isere konnte das ÖSV-Team keine Spitzenplatzierungen holen. Bester Österreicher wurde Fabio Gstrein auf Rang 14. Der Sieg ging an Lokalmatador Clement Noel, der sich vor Kristoffer Jakobsen (SWE) und Filip Zubcic (CRO) durchsetzen konnte.

Fabio Gstrein zeigte auf der La face de Bellevarde in Val d’Isere eine solide Leistung und wurde mit Rang 14 bester ÖSV-Läufer. Der Ötztaler, der mit Startnummer 17 ins Rennen ging, nahm im ersten Durchgang kein allzu großes Risiko und ging als 13. in die Entscheidung. Dort passierte Gstrein im Mittelteil ein Fehler, welcher im viel Tempo für den Schlussabschnitt kostete. Mit seiner Leistung zeigte sich der 24-Jährige dennoch zufrieden.

„Im ersten Lauf war ich ein wenig zu verhalten unterwegs und im Zweiten habe ich dann gut begonnen, hab unten raus aber das Tempo nicht mitnehmen können. Im Großen und Ganzen kann ich aber zufrieden sein und freue mich jetzt schon auf die nächsten Rennen.“

Fabio Gstrein

Hirschbühl
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Zweitbester Österreicher wurde der Sieger von Lech-Zürs, Christian Hirschbühl. Der Vorarlberger lag nach dem ersten Lauf auf dem 25. Platz und konnte sich in der Entscheidung noch um vier Ränge verbessern. Am Ende wurde der 31-Jährige 21.

„Es war heute schon in ersten Durchgang kein lockeres Skifahren und habe es zu wenig laufen gelassen. Im Zweiten habe ich versucht mehr Gas zu geben, aber es läuft nicht so locker von der Hand. Jetzt gilt es die Hausaufgaben zu machen für Madonna.“

Christian Hirschbühl

Zur Halbzeit lag Manuel Feller als Fünfter auf aussichtsreicher Position für einen Podestplatz. Der Tiroler, der im gestrigen Riesentorlauf Dritter wurde, fädelte jedoch mit Zwischenbestzeit im Mittelteil ein und schied aus.

„Ein Einfädler kann im Slalom immer passieren von dem her brauche ich jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Bedingungen waren nicht unbedingt meine, für das war es aber ein sehr gutes Rennen von mir bis zum Ausfall. Die Slalomsaison hat erst begonnen und wir werden weiter Gas geben.“

Manuel Feller

Feller
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Michael Matt auf Rang 32 konnte sich wie Marco Schwarz, der sein Comeback feierte, als 35. nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Johannes Strolz, Dominik Raschner und Joshua Sturm schieden im ersten Lauf aus.

Ergebnis

Die nächsten Weltcupbewerbe der Herren stehen kommendes Wochenende in Gröden (ITA) auf dem Programm, wo auf der Saslong ein Super-G (Samstag) und eine Abfahrt (Sonntag)

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