Herrmann Sechster im Individual

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Foto: Roland Hold Jakob Herrmann genoss das technisch anspruchsvolle Individualrennen am Jenner.

Im Individualrennen im Rahmen des ISMF Weltcups am Jenner konnte sich der Salzburger Jakob Herrmann als Sechster mitten in der Weltspitze etablieren.

Die Bewältigung der schwierigen Langstrecke gelang bei den Senioren mit großem Vorsprung Davide Magnini am besten. Ein italienischer Nachwuchsathlet, der in den vergangenen Saisonen noch in der Juniorenklasse gestartet war. Einen italienischen Dreifachsieg komplettieren seine Teamkollegen Matteo Eydallin und Nadir Maguet auf den Rängen zwei und drei. Der Werfenwenger Jakob Herrmann lieferte eine fabelhafte Performance, die ihm Rang sechs hinter dem viertplatzierten Michele Boscacci (ITA) und dem fünftplatzierten Toni Palzer (GER) einbrachte. Mit weniger als zwei Minuten Rückstand auf den Führenden erreichte Herrmann nach einer Rennzeit von 1:13:43 die Ziellinie und zog ein sehr positives Fazit: „Bei dieser Strecke schlägt das Skibergsteigerherz höher, das ist wirklich so, wie wir Alpinisten das gerne mögen, mit vielen Spitzkehren und sehr technisch. Danke an die Fans, die mich so angefeuert haben heute, ich bin mehr als happy mit meinem 6. Platz, denn Kleinigkeiten wie einen Sturz hat heute vermutlich fast ein jeder gehabt.“Der Steirer Armin Höfl wurde 14., Christian Hoffmann (OÖ) 29., Daniel Ganahl (Vorarlberg) 33. und Robert Berger (OÖ) 35.

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Foto: Andreas RennerPaul Verbnjak setzte seine unglaubliche Podestserie fort.

Österreichische Junioren mit starken Leistungen

Die Junioren kämpften auf einer etwas kürzeren Strecke, liefern sich aber einen genauso ernsten Kampf. Nach seiner Position am Stockerl im Vertical kann sich Paul Verbnjak (Kärnten) auch im Individual behaupten: er finisht hinter Aurélien Gay (SUI) und Léo Besson (SUI) auf Rang drei mit einer guten Minute Rückstand. Auch dem österreichischen Junior Andreas Mayer aus Kirchdorf in Tirol gelingt ein großartiges Resultat: nach seinem 10. Rang im Vertical kann er am Samstag beim Individual noch weiter nach vorne laufen und beendet das Rennen auf Rang fünf!

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