Herrmann und Höfl beste ÖSV-Skibergsteiger

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Foto: Josef Gruber Jakob Herrmann (li.) und Armin Höfl sind Österreichs sind derzeit Österreichs beste Skibergsteiger.

Die beiden Nationalteam-Athleten aus der Steiermark und Salzburg dominierten die Saison 2019/20 in vielen Belangen.

Auf internationalem Parkett konnte Armin Höfl zwei Mal einen siebten Platz im Vertical erreichen, vor allem der Zielsprint beim Weltcup in Berchtesgaden bei dem er auf den letzten Metern noch vier Plätze gutmachen konnte bleibt in Erinnerung. Mit seinen konstanten Leistungen sowohl im Vertical als auch im Individual klassiert sich der Steirer auf Platz 10 der Gesamt-Weltcupwertung und ist somit zum dritten Mal in Folge bester Österreicher.

Neben sehr guten Vertical-Ergebnissen konnte Jakob Herrmann vor allem bei seiner Lieblingsdisziplin, dem Individual, seine Stärke ausspielen. Pech hatte der Salzburger beim Saisonauftakt in Frankreich, wo er durch eine Zeitstrafe wertvolle Plätze und Weltcuppunkte verlor. Sein bestes Saisonergebnis erreichte er mit einem sechsten Platz ebenso beim Weltcup in Berchtesgaden. Im Disziplinen-Weltcup erreichte der Salzburger den starken sechsten Rang.

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Foto: Josef GruberBei den Österreichischen Meisterschaften im Vertical sicherten sich Sarah Dreier und Armin Höfl die Titel.

Aber auch national sind die beiden in ihren Spezialdisziplinen die Besten. So erkämpfte sich Armin Höfl den Titel des Österreichischen Staatsmeisters im Vertical und Jakob Herrmann im Individual, jeweils der zweite Platz ging an den Teamkollegen.

Spezialisierung bei Brandner und Zugg führt zum Erfolg!

Auch bei den Skibergsteigern findet immer mehr eine Spezialisierung auf bestimmte Disziplinen statt, Allrounder mit Top-Leistungen in allen drei Wettkampftypen sind immer weniger zu finden.

So hat auch der HSZ-Athlet Daniel Zugg seinen Focus auf den Sprint gesetzt. Diese Spezialisierung führte mit einem achten Platz beim Weltcupauftakt in Frankreich zum Erfolg. Bevor der Vorarlberger durch eine Sportverletzung frühzeitig die Saison beenden musste sicherte er sich noch den Österreichischen Staatsmeistertitel im Sprint. Ebenso auf kurze Bewerbe spezialisiert hat sich der Salzburger Alexander Brandner-Egger, der mit einem 15. Platz beim Vertical-Weltcup in Deutschland seine Einberufung untermauerte.

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Foto: Marco ColleselliDer Vorarlberger Daniel Zugg legte seinen Fokus auf den Sprint.

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