Huber Fünfter zum Abschluss

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Beim letzten Weltcupbewerb in dieser Saison in Planica (SLO) wurde Daniel Huber als bester ÖSV-Adler Fünfter. Der Sieg ging an den Deutschen Karl Geiger, der Ryoyu Kobayashi (JPN) und Landsmann Markus Eisenbichler auf die Plätze zwei und drei verwies.

Nachdem um 9 Uhr der Teambewerb, bei dem Österreich Platz drei holte, in einem Durchgang nachgeholt wurde, konnte im Anschluss der letzte Einzelwettkampf der Saison planmäßig in zwei Durchgängen über die Bühne gehen. Bester Österreicher wurde der Salzburger Daniel Huber, der nach Flügen auf 237 und 226 Meter den guten fünften Platz belegte.

„Ich kann nicht genau sagen, warum es im zweiten Durchgang nicht mehr ganz so gut geklappt hat, vielleicht hat auch die Nervosität ein wenig mitgespielt. Dennoch waren es wieder zwei coole Flüge und es war ein mega Wochenende für mich.“

Daniel Huber

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Zweitbester ÖSV-Athlet wurde Michael Hayböck. Der Oberösterreicher zeigte im ersten Durchgang einen Flug auf 245 Meter und lag damit auf dem siebenten Rang. In der Entscheidung landete der 30-Jährige bei 224 Meter und belegte damit im Endklassement den zehnten Rang.

„Der erste Durchgang war wirklich lässig, so einen Flug hat man nicht alle Tage und das war ein mega schönes Gefühl. Der zweite Sprung war dann nicht optimal, aber trotzdem ist ein Top 10 Resultat ein guter Abschluss für mich und ich bin zufrieden.“

Michael Hayböck

Stefan Kraft musste sich nach Flügen auf 220,5 und 217 Meter mit dem 17. Platz zufriedengeben und Philipp Aschenwald belegte mit zwei Flügen auf 221 und 208,5 Meter den 21. Rang.

Ergebnis

Das heutige Einzelspringen war der 29. und gleichzeitig letzte Weltcupbewerb in dieser Saison. Für den ÖSV war es eine sehr Turbulente, in welcher drei Podestplätze in Einzelbewerben (2xHuber, 1xKraft) sowie in Teamwettkämpfen zwei Siege und ein dritter Platz zu Buche stehen.

Bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf (GER) holten die ÖSV-Adler Silber im Teambewerb und Stefan Kraft krönte sich von der Großschanze zum Weltmeister.

"Es war ein sehr turbulentes Jahr und ich muss mich bei meinem gesamten Team bedanken. Wir haben zache, aber auch coole Zeiten gehabt und ich denke, dass hat uns als Mannschaft zusammengeschweißt. Wir sind jetzt froh, dass diese Saison vorbei ist und gleichzeitig laufen schon die Planungen für das nächste Jahr. Da wollen wir wieder voll angreifen."

Cheftrainer Andreas Widhölzl

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