Johannes Rohrweck triumphiert auf der Reiteralm   

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Foto: GEPA Johannes Rohrweck jubelte auf der Reiteralm über seinen ersten Karriere-Sieg.

Johannes Rohrweck hat am Freitag auf der Reiteralm seinen ersten Weltcupsieg gefeiert! Der 30-jährige Oberösterreicher, der bereits in der Qualifikation Bestzeit erzielt hatte, setzte sich im großen Finale vor dem Kanadier Reece Howden, dem Franzosen Bastien Midol und dem Schweizer Marc Bischofberger durch. Rohrweck sorgte mit seinem Triumph für den ersten Weltcuperfolg der ÖSV-Herren seit Dezember 2014, als Thomas Zangerl im kanadischen Nakiska ganz oben auf dem Podest gestanden war. Mit den Siegen von Rohrweck und Alessandro Hämmerle im Snowboardcross am Donnerstag sorgten die rot-weiß-roten Athleten für eine grandiose Premiere des Cross-Weltcups auf der Reiteralm.

Rohrweck gewann drei seiner vier Heats im 32er-Finale, einzig im Viertelfinale musste er bis zur Ziellinie kämpfen, um die Attacken seines oberösterreichischen Landsmanns Daniel Traxler abzuwehren und als Laufzweiter aufzusteigen.

"Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Es war immer mein großes Ziel, einmal ein Weltcuprennen zu gewinnen. Ich fahre ja schon einige Zeit mit und war auch immer ganz gut dabei, aber bis heute hat es noch zu keinem Sieg gereicht. Deshalb haben wir noch intensiver und härter gearbeitet, und dafür wurden wir jetzt mit diesem Sieg belohnt"

Johannes Rohrweck

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Foto: GEPAJohannes Rohrweck sorgte für den ersten ÖSV-Weltcuperfolg seit 2014.

"Im großen Finale habe ich die Konkurrenten hinter mir schon gespürt, deshalb habe ich auch keinen Meter herschenken dürfen, und das ist mir auch ganz gut gelungen. Das Gefühl, im großen Finale als Erster über die Ziellinie zu fahren, war einfach nur schön. Schön ist auch, wie sich alle mit mir mitgefreut haben. Unser gesamtes Team hat sich heute sehr gut verkauft, und das ist eigentlich das Allerwichtigste", ergänzte Rohrweck.

 

Rohrwecks Siegesfahrt auf der Reiteralm

Mit dem Steirer Sandro Siebenhofer (7.) und dem Salzburger Adam Kappacher (8.) landeten zwei weitere Österreicher in den Top Ten. "Ich bin in Summe ein gutes Rennen gefahren und habe mit Rang sieben mein bestes Weltcupresultat erreicht. Es geht definitiv in die richtige Richtung", meinte Siebenhofer, der bisher einen achten Platz als bestes Weltcupergebnis zu Buche stehen hatte. Adam Kappacher lag im Semifinale lange auf Platz zwei, ehe er von Bastien Midol im unteren Streckenteil noch überholt wurde. "Da hätte ich etwas abgebrühter agieren müssen, aber ich habe ihm die Chance zum Überholen geboten und die hat er auch prompt genützt", bilanzierte Kappacher.

Als Dritter in seinem Viertelfinal-Heat belegte der Oberösterreicher Daniel Traxler im Endklassement Rang elf. Für den Steirer Robert Winkler (17.), den Vorarlberger Frederic Berthold (19.) sowie die Niederösterreicher Johannes Aujesky (25.) und Tristan Takats (28.) war im Achtelfinale Endstation.

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Foto: GEPADaniel Traxler, Johannes Rohrweck und Adam Kappacher lieferten sich ein heiß umkämpftes Rennen.

Bei den Damen verpassten Katrin Ofner und Tatjana Meklau als jeweils Vierte ihres Semifinal-Laufs den Sprung in das große Finale, am Ende wurden es die Ränge sechs (Ofner) und acht (Meklau) für die beiden Steirerinnen. "Mit einem schlechten Start im Semifinale habe ich mir leider selbst den Weg ins große Finale verbaut", sagte Ofner. "Beim ersten Weltcup gleich in die Top Acht zu fahren, macht mich echt happy. Das war ein sehr cooles Rennen", freute sich hingegen Meklau über ihr gelungenes Weltcupdebüt. Die Oberösterreicherin Christina Födermayr reihte sich nach ihrem Aus im Viertelfinale an der 14. Stelle ein. Den Sieg holte sich die schwedische Weltmeisterin Sandra Näslund vor der Schweizerin Fanny Smith und der Kanadierin Courtney Hoffos.

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