Julian Tritscher U18-Weltmeister im Sprint

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Foto: Maurizio Torri Bereits vor der Abfahrt lag Julian Tritscher in Führung und ließ sich den Sieg in der U18-Klasse nicht mehr nehmen.

Gleich am ersten Renntag der Weltmeisterschaft im Skibergsteigen in Andorra gewinnt Julian Tritscher die erste Medaille für Österreich. Der 17-jährige Steirer hat hart um den Sieg in La Massana gekämpft und sicherte sich am Ende verdient den Titel im Sprintrennen in der Nachwuchsklasse U18.

Der Startschuss für die Weltmeisterschaft des Skibergsteigens in Andorra ist gefallen. Im Sprint Race, einem Rennen, das den Athletinnen und Athleten vielseitiges Können abverlangt, kämpften internationale Athleten und Athletinnen um den Titel des Weltmeisters und der Weltmeisterin im Sprint. Vielseitige Elemente, darunter ein Aufstieg, eine Tragepassage und eine Abfahrt, garantierten ein spannendes Rennen und führten zu überraschenden Ergebnissen. Sieben Athleten und eine Athletinnen starteten heute für die Österreichische Nationalmannschaft in diesen Sprint. Nachdem alle Athleten die Qualifikation erfolgreich absolviert hatten, ging es im Halbfinale heiß her.

Weltmeistertitel für Tritscher in der U18-Klasse

Für den 17-jährigen Nachwuchsathleten aus Ramsau am Dachstein ist diese Weltmeisterschaft die erste, in der er in der Altersgruppe U18 teilnehmen darf. Und gleich im ersten Bewerb bewies der junge Steirer, dass er nicht umsonst hier nach Andorra gekommen ist. Schon in der Qualifikation beendete Julian Tritscher den Lauf als Erster, so auch im Halbfinale. Im Finale kam der Steirer als letzter weg und konnte trotzdem innerhalb von wenigen Minuten alles aufholen und den Sprint Bewerb gewinnen. Er ging als Führender in die Abfahrt und ließ sich den Titel in der U18-Klasse nicht mehr nehmen.

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Foto: Maurizio TorriJulian Tritscher sicherte sich den Titel in der U18-Klasse.

Julian Tritscher: „Es ist unglaublich. Ich habe nur davon geträumt, im Sprint vorne mitgehen zu können. Ich war im Finale echt weit hinten, aber ich konnte in der Tragepassage so viel aufholen und bin überglücklich. Ich stand oben vor der Abfahrt und dachte: Ich bin Weltmeister!“

Große Hoffnungen lagen im Vorfeld auch auf Paul Verbnjak, der in der Qualifikation und im Halbfinale sehr gute Leistungen zeigte. Leider konnte er aufgrund eines Fehlers im Startbereich nicht ins Finale aufgenommen werden.

Weitere Chancen auf Medaillen

Für die Athleten und Athletinnen ist es aber heute noch lange nicht vorbei und die Chancen auf weitere Top-Ergebnisse sind hoch. Morgen folgt der Relay-Bewerb, ein Staffelrennen, in dem nicht die einzelnen Erfolge zählen, sondern die Athleten und Athletinnen als Team ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen müssen. Ein Vertical-Bewerb am Donnerstag und ein Individual Race am Samstag komplettieren die Bandbreite der Weltmeisterschaftsbewerbe.

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Foto: Maurizio TorriGleich beim ersten Rennen bei der WM in Andorra stand mit Julian Tritscher ein Österreicher in der U18-Klasse ganz oben auf dem Podest.

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