Kein ÖSV-Spitzenplatz zum Abschluss

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Foto: EXPA Zum Abschluss des Heimweltcups in Hochfilzen belegte Lisa Hauser in der Verfolgung Rang 23.

Mit dem abschließenden Verfolgungsrennen der Damen endete das diesjährige Weltcup-Wochenende in Hochfilzen. Bei traumhauften Winterverhältnissen belegte Lisa Hauser Rang 23. Beim Staffelrennen der Herren zuvor klassierte sich das ÖSV-Team auf Rang 16.

Von Rang drei aus gestartet, sicherte sich Marte Olsbu Roeiseland in der Verfolgung von Hochfilzen ihren zweiten Weltcup-Sieg in dieser Saison. Die Norwegerin leistete sich nur eine Strafrunde und setzte sich am Ende knapp mit 4,1 Sekunden Vorsprung gegen Hanna Sola, der gestrigen Sprintsiegerin, durch. Die Belarussin war lange Zeit in Führung, musste sich am Ende aber mit insgesamt drei Schießfehlern der Norwegerin geschlagen geben. Der Dritte Platz ging an die Schwedin Elvira Oeberg (+23,3 sec./1 Schießfehler).

Lisa Hauser verpasste beim letzten Heimrennen in dieser Saison einen absoluten Spitzenplatz. Die Tirolerin lieferte zwar auf der Loipe eine starke Vorstellung ab, erwischte auf dem Schießstand jedoch nicht ihren besten Tag. Mit insgesamt vier Strafrunden belegte die 27-Jährige am Ende Rang 23 (2:03,7 min.).

STIMME:

Lisa Hauser (Rang 23): „Vor allem die beiden Fehler beim letzten Stehendschießen ärgern mich schon ein wenig, weil ich schon in der Nähe der Top-15 war, was vor dem Rennen mein Ziel gewesen wäre. Läuferisch habe ich mich heute ganz gut gefühlt, die dritte und vierte Runde war etwas schwerer, weil ich viel alleine laufen musste. Aber die Schlussrunde war wieder ganz gut, von dem her stimmt mich das schon wieder zuversichtlich. Ich habe zwar keine Top-15-Platzierung erreicht, aber mit vier Schießfehlern kann ich mir auch nichts anderes erwarten.“

ÖSV-Herren belegen Rang 16
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Foto: EXPADie ÖSV-Staffel rund um Felix Leitner verpasste heute eine Spitzenplatzierung.

Mit einem souveränen Sieg von Norwegen endete zuvor das Staffelrennen der Herren in Hochfilzen. Die Skandinavier in der Formation Sturla Holm Laegreid, Tarjei Boe, Johannes Thingnes Boe und Vetle Sjaastad Chistiansen setzten sich mit insgesamt nur fünf Nachladern und einem Vorsprung von 21,2 Sekunden gegen das Team aus Frankreich durch. Das Podest komplettierte die Mannschaft aus Russland (+47,3 sec.).

Das ÖSV-Team in der Formation David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Patrick Jakob belegte mit insgesamt zehn Nachladern und einer Strafrunde mit einem Rückstand von 4:37,1 Minuten Rang 16.

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