Kein Podestplatz in Polen

Stefan Kraft
EXPA / Newspix / Anna Onuszczuk Österreichs Topspringer Stefan Kraft nützt den Sommer um rechtzeitig für den Winter erneut in Topform zu sein.

Beim FIS Grand Prix in Zakopane hat es am Sonntag einen Heimsieg für Kamil Stoch vor seinem Landsmann Dawid Kubacki gegeben. Auf den Plätzen drei und vier landeten mit Yukiya Sato und Naoki Nakamura zwei Japaner. Bester ÖSV-Springer wurde überraschend Clemens Leitner.

Ergebnis

Für Österreich sind in Zakopane nur Stefan Kraft und Gregor Schlierenzauer aus der ersten Trainingsgruppe am Start gewesen. Wobei Schlierenzauer (Platz 35) im ersten Durchgang unter fragwürdigen Bedingungen zum Sprung freigegeben wurde und ihm keine Chance auf eine konkurrenzfähige Weite blieb.

Stefan Kraft konnte im Gegensatz zum vergangenen Winter, wo er in Zakopane auf der Wielka-Krokiew-Schanze einen Sieg feierte, seine Topleistung nicht abrufen. Er wurde am Ende auf Platz 19 zweitbester Österreicher hinter Überraschungsmann Clemens Leitner. Der Tiroler aus der zweiten Trainingsgruppe rund um Trainer Andreas Widhölzl konnte mit Platz 16 sein bisher bestes Ergebnis erzielen.

"Ich nehme jetzt viel positive Stimmung mit und auch eine Bestätigung dafür, dass das Training bisher gut war und so weitergehen kann." (Clemens Leitner)

Clemens Leitner: "Ich bin zum ersten Mal in Zakopane und bin mit meiner Leistung absolut zufrieden. Ich nehme jetzt viel positive Stimmung mit und auch eine Bestätigung dafür, dass das Training bisher gut war und so weitergehen kann. Im Winter ist es mein Ziel über die Quote den Startplatz für den Weltcup zu holen und mich dort zu etablieren."

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