Keine Medaille im Teambewerb

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GEPA Stephanie Brunner

Die österreichische Mannschaft ging zum zweiten Mal in der Geschichte von Teambewerben bei alpinen Weltmeisterschaften bei der Vergabe der Medaillen leer aus. Bis auf die WM 2017 in St. Moritz konnte der ÖSV bis dato in sieben Entscheidungen sechs Medaillen feiern. Heute war im Viertelfinale gegen Schweden Endstation. Weltmeister wurde Norwegen vor Schweden und Deutschland.

Das ÖSV-Team mit Katharina Liensberger, Stephanie Brunner, Chiara Mair sowie Adrian Pertl, Fabio Gstrein und Roland Leitinger bekam es zum Auftakt im Achtelfinale mit Belgien zu tun und setzte sich in vier Läufen souverän mit 4:0 durch.

Im Viertelfinale wartete mit Schweden ein harter Gegner. Die Skandinavier konnten bereits fünf WM-Medaillen im Teambewerb holen und zählten auch heute zu den Mitfavoriten. Auf dem langsameren blauen Kurs mussten Stephanie Brunner und Fabio Gstrein Niederlagen gegen Sara Hector beziehungsweise Kristoffer Jakobsen hinnehmen. Adrian Pertl und Katharina Liensberger gewannen ihre Läufe auf dem roten Kurs gegen Matthias Roenngren beziehungsweise Estelle Alpand souverän. Beim Stand von 2:2 entschied die bessere Laufzeit und hier setze sich Schweden, die später die Silbermedaille holten, mit 0,39 Sekunden Vorsprung durch.

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GEPAAdrian Pertl

Ergebnis

STIMMEN

Fabio Gstrein: „Das Achtelfinale war vom Gefühl her sehr gut, da bin ich gut ins Fahren gekommen. Im Viertelfinale war es von Beginn weg schwierig mit den tiefen Spuren und es hat dann Nichts mehr zusammengepasst.“

Stefanie Brunner: „Es ist sehr ärgerlich. Im Flachen bin ich an der Kante hängen geblieben, dann war der Speed weg. Ich war einfach zu langsam.“

Adrian Pertl: „Im ersten Lauf war es ein Herantasten an den Lauf, dann habe ich gewusst, wie es funktioniert und der Zweite war dann ganz ok. Ich finde das Format cool und ich freue mich, wenn ich am Start stehen darf. Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß, wir wollten um die Medaille mitfahren.“

Katharina Liensberger: „Es ist sehr schade und wir haben uns mehr erhofft heute. Wir haben unser Bestes gegeben und Schweden hat richtig starke Leistungen gezeigt. In diesem Bewerb ist alles möglich.“

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GEPAParallel-Weltmeisterin Katharina Liensberger blieb im heutigen Teambewerb ohne Medaille.

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