Kombinierer starten ins Sommer-Training

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ÖSV/Derganc Bereit für die Skiroller-Ausfahrt

Vergangene Woche starteten die nordischen Kombinierer mit einem gemeinsamen Trainingskurs in Faak am See in die Sommer-Vorbereitung.

Dass es dieses Jahr keine „normale“ Sommer-Vorbereitung wird, war Trainern und Betreuern spätestens seit der Corona-bedingten Ausnahmesituation in den letzten Wochen klar. Dementsprechend anspruchsvoll gestaltete sich auch die Planung für den ersten gemeinsamen Trainingskurs in Kärnten am Faaker See. „Wir haben mit dem Bundessportzentrum Faak am See eine Unterkunft, in der wir die erforderlichen Richtlinien gut einhalten können. Wir sind alle in Einzelzimmern untergebracht und sind, was das Essen anbelangt, quasi Selbstversorger. Bis auf diese Einschränkungen ist es eigentlich wie ein normaler Trainingskurs mit dem Schwerpunkt auf Skispringen“, so Cheftrainer Christoph Eugen, dessen Organisationsgeschick unter diesen Voraussetzungen besonders gefragt ist.

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ÖSV/DergancEin ungewohntes Bild: Junioren-Weltmeister Johannes Lamparter stürzt sich mit Alpin-Ausrüstung über die Schanze

Die ersten Sprünge absolvierte die auf 6 Mann reduzierte erste Trainingsgruppe (Franz Josef Rehrl fehlte krankheitsbedingt, Mario Seidl ist nach wie vor rekonvaleszent) in der Villacher Alpenarena. Sprungtrainer Christoph Bieler verpasste seinen Schützlingen für die ersten Sprünge Alpin-Ausrüstung anstelle der gewohnte Sprung-Latten. 

„Nach einer längeren Sprungpause ist es wichtig, wieder an der Basis zu arbeiten und verschiedene Variationen auszuprobieren. Da bieten sich einige Sprünge mit den Alpinski gut an. Der Wechsel von den Alpinski dann wieder zu den normalen Sprungski war schon eine Herausforderung“, so das Tiroler Kombi-Aushängeschild Lukas Greiderer.

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ÖSV/DergancAuch beim Sprungtraining war Abstand halten das Gebot der Stunde bei Lukas Klapfer und Thomas Jöbstl

„Es tut richtig gut, nach der langen Zeit zuhause endlich wieder mit den Trainingskollegen im Team zu trainieren. Das Training alleine ist schon langsam etwas langweilig geworden." (Thomas Jöbstl)

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ÖSV/DergancLukas Klapfer auf der Matten-Anlaufspur

Routinier Lukas Klapfer ist froh, wieder zurück auf der Schanze zu sein. „Ich habe zuhause viel an der Basis gearbeitet, jetzt gilt es, das ganze wieder auf der Schanze umzusetzen. Bei den ersten Sprünge mit Alpin-Ski kommt wieder das „Back to roots“ Gefühl, wie man als Kind gesprungen ist. Die warmen Sprunganzüge bei sommerlichen Temperaturen sind für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig“.

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ÖSV/DergancDas Team beim gemeinsamen Skirollertraining

Nachmittags wechselten sich Einheiten in der Kraftkammer, um muskulär die richtige Basis für das Sprungtraining zu legen, ab mit Skirollertraining, das entweder auf der Skirollerstrecke direkt neben den Sprungschanzen oder rund um den Faaker See stattfand. Um das Ausdauertraining so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, durften Ausfahrten mit dem Rennrad ebenso nicht fehlen.

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