Kraft Fünfter in Zakopane

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Beim zweiten Weltcupspringen im polnischen Zakopane wurde Stefan Kraft als Fünfter bester ÖSV-Adler. Auf einen Podestplatz fehlten dem Salzburger, der seine vierte Top 5 Platzierung in dieser Saison holte, lediglich 3,6 Punkte. Der Sieg ging zum zwölften Mal in dieser Saison an den Norweger Halvor Egner Granerud, der Anze Lanisek aus Slowenien (+2,9 Punkte) und Teamkollegen Robert Johannson (+4,3 Punkte) hinter sich ließ.

Stefan Kraft zeigte im ersten Durchgang einen Sprung auf 131 Meter und hatte als Sechster nur nur drei Punkte Rückstand auf einen Podiumsplatz. In der Entscheidung sprang der Salzburger einen halben Meter weiter und konnte damit noch einen Rang gutmachen. Am Ende fehlten 3,6 Punkte auf sein zweites Saisonstockerl.

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Zweitbester Österreicher wurde Daniel Huber auf dem zehten Rang. Der Salzburger, der am Vortag disqualifiziert wurde, zeigte Sprünge auf 132 und 129,5 Meter und schaffte es damit zum siebenten Mal in dieser Saison in die Top 10.

Ein großer Sprung nach vorne gelang Philipp Aschenwald im zweiten Durchgang, der 15. wurde. Der Tiroler lang nach dem ersten Sprung auf Rang 30 und konnte mit einem 132-Meter-Sprung bei schwierigen Verhältnissen ganze 15 Plätze gutmachen.

Mit Michael Hayböck (17.), Ulrich Wohlgenannt (25.) und Thomas Lackner (28.) konnten alle ÖSV-Adler, die am Start standen Weltcuppunkte holen.

Jan Hörl, der vor dem Wettkampf Schmerzen im rechten Knie verspürte, verzichtete auf einen Start.

Ergebnis

Stimmen

Stefan Kraft: „Mit dem Wettkampf bin ich sehr zufrieden und es ist ein klarer Aufwärtstrend da. Ich war heute voll dabei und das gibt natürlich Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben. Jetzt heißt es gut zu regenerieren und nochmals richtig Energie zu tanken, damit ich für die WM voll fit bin.“

Daniel Huber: „Ich hatte einen Anti-Lauf bis gestern mit der Disqualifikation. Ich habe aber versucht mich dadurch nicht herausbringen zu lassen und wollte wieder mutig springen. Mit dem heutigen Tag bin ich zufrieden, die Sprünge waren zwar noch nicht ideal, aber es war wieder Energie drinnen. Es tut gut wieder in den Top 10 zu sein und ich nehme viel Positives mit.“

Cheftrainer Andreas Widhölzl: „Es war heute wieder ein Schritt nach vorne, die Jungs sind am richtigen Weg, die letzte Lockerheit fehlt aber sicherlich noch. Wir fahren jetzt mit einem positiven Gefühl nach Hause und wir nehmen mit, dass die Wettkampfsprünge immer stabiler werden.“

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